Partners Group lässt sich in die Karten blicken

Der globale Manager von Privatmarktanlagen publiziert die Ergebnisse der halbjährlichen Studie, den Private Markets Navigator. Die frühere Prognose habe sich bestätigt.

Der Partners Group's Private Markets Navigator soll Anlegern einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im globalen Privatmarkt geben, wie das Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung schreibt.

Die entwickelten Länder seien langfristig mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum konfrontiert, heisst es. Auf den internationalen Finanzmärkten seien Investoren zudem mit strukturellen Ungleichgewichten in der Eurozone, einer erhöhten Marktunsicherheit und einem verlangsamten Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern konfrontiert. Gerade in dieser stagnierenden Wirtschaftsphase sei proaktives Management wichtiger denn je, betont der Zuger Investment-Manager. 

Partners Group setzt in den jeweiligen Anlagekategorien die folgenden Schwerpunkte:

  • Private Equity: Der Fokus liegt auf nicht-zyklischen Small- und Mid-Cap-Unternehmen mit hohen Gewinnmargen und Preisgestaltungsmacht, die attraktiv bewertet sind, sowie auf Firmen, die direkt oder indirekt vom langfristigen Wachstum der Schwellenländer profitieren.
  • Private Real Estate: Debt-, Value-Added- oder Sekundärmarkt-Anlagen mit kürzeren Laufzeiten weisen ein reduziertes Exposure zu Cap Rate-Schwankungen auf und ermöglichen es, das Risiko dieser Schwankungen durch Repositionierungen oder aktives Management zu mindern oder sogar aufzuheben.
  • Private Infrastructure: Opportunitäten zeigen sich abseits der ausgetretenen Pfade, wo Konstruktionsrisikoprämien realisiert werden können, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der sozialen Infrastrukturen in der westlichen Welt. Zusätzlich hat der Investment-Manager in Schwellenländern länderspezifisch in unterschiedlichen Sektoren eine Vielzahl von Möglichkeiten identifiziert.
  • Private Debt: Anleger können attraktive risikoadjustierte Renditen durch die Vergabe von Privatmarktkrediten an robuste und kapitalstarke Unternehmen im Small-und- Mid-Cap-Bereich erzielen, insbesondere bei vorrangig besichertem Fremdkapital und Mezzanine-Darlehen. Grundsätzlich sollte dieser Markt in den nächsten Jahren weiterhin ein Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage aufzeigen.

Alfred Gantner, Mitgründer und Präsident des Verwaltungsrats, kommentiert die Studie: «Angesichts der trüben Wachstums- und Renditeaussichten im aktuellen Niedrigzinsumfeld über alle Anlageklassen hinweg, sind wir überzeugt, dass der Privatmarkt eine deutliche Outperformance gegenüber öffentlichen Indizes verzeichnen wird. Unsere Forschung und unsere Erfahrung bestätigen, dass der Privatmarkt diese Outperformance gerade in Wirtschaftskrisen gezeigt hat. Durch eine aktive Unternehmensführung können wir direkt Einfluss auf die Entwicklung unserer Portfoliogesellschaften und Anlagen ausüben, um auch in schwierigen Zeiten Mehrwert zu schaffen.»

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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