Nationalbank rechnet mit Milliardengewinn

Die SNB gab vorab ihre Erwartung für den Gewinn 2012 bekannt. Den Milliardengewinn hat sie zum grössten Teil den Fremdwährungspositionen zu verdanken.

Die Schweizerische Nationalbank rechnet für das Jahr 2012 mit einem Gewinn von sechs Milliarden Franken. Das teilte die SNB am Morgen in einem Communiqué mit.

Die Fremdwährungspositionen haben mit rund 4,7 Milliarden. Franken dazu beigetragen. Der Anstieg des Goldpreises habe ausserdem zu einem Bewertungsgewinn von 1,4 Milliarden Franken auf dem Goldbestand geführt.

Dank Stabilisierungsfonds höher

Das Konzernergebnis werde dank des Gewinnbeitrags des Stabilisierungsfonds höher ausfallen, teilt die SNB weiter mit. Die Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven wird 3,6 Milliarden Franken des Stammhausgewinns absorbieren.

An Bund und Kantone schüttet die SNB 1 Milliarden Franken aus. Der restliche Gewinn wird der Ausschüttungsreserve zugewiesen. Dadurch steigt diese gemäss SNB auf rund 5,3 Milliarden Franken.

Definitive Zahlen im Frühjahr

Den ausführlichen Jahresabschluss mit den definitiven Zahlen präsentiert die Nationalbank mit dem Ergebnis des Stabilisierungsfonds am 7. März. Den Geschäftsbericht veröffentlicht sie am 4. April.

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Die VP Bank hat ihr Fonds-Know-how gebündelt: Das aus Liechtenstein und Luxemburg betriebene Fondsgeschäft firmiert nun unter dem Namen VP Fund Solutions. In der neuen Tochtergesellschaft arbeiten 55 Angestellte.

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An der Wall Street wurden in den letzten zwölf Monaten rund 18'000 Milliarden Dollar an ETF-Anteilen gehandelt. Damit überflügeln die beliebten Indexfonds nicht nur den Wert des Vorjahres um einen Fünftel. Die in ETF investierten Summen übersteigen inzwischen auch das BIP der USA.

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Das Investmentbanking hat der Deutschen Bank zu einem deutlichen Gewinnsprung verholfen. Das Vorsteuerergebnis kletterte um gut ein Drittel auf 1,2 Milliarden Euro. Der seit Anfang Juli als CEO amtierende John Cryan sieht aber viele Baustellen im Konzern.

Euler Hermes

Der auch in der Schweiz tätige französische Spezialist für Firmenkreditversicherungen konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2015 auf 1,3 Milliarden Euro steigern. Das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dass Nettoergebnis stagnierte bei gut 172 Millionen Euro.

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Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat erstmals in ihrer Geschichte mehr als 13'000 Aktionäre. Die Marke wurde im Laufe des ersten Halbjahres 2015 überschritten. Der grösste Teil der Aktionäre sind Private. 654 BCGE-Mitarbeiter, das sind annähernd 90 Prozent des Personalbestandes, halten rund 2,2 Prozent der Aktien.

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