«Die Banken verlieren den Krieg um die Talente»

Was will der Junge? Shia LaBeouf und Michael Douglas in «Wall Street: Money Never Sleeps»

Immer weniger Jobs, immer tiefere Boni, und überhaupt sind die Investmentbanker die Prügelknaben der Finanzwelt. Jetzt  kommt eine warnende Studie der Boston Consulting Group. Ihre Aussage: Das könnte gefährlich werden für die Banken.

In Sachen Eignungsdiagnostik oder Rekrutierung haben die meisten Investmentbanken den Dreh zwar raus. Aber genügt das derzeitige Personal-Marketing-Werkzeug, um auch in Zukunft geeignetes und motiviertes Personal an Bord zu holen?

Nein, sagt eine aktuelle Studie der Managementberatung Boston Consulting Group (BCG). Die Banken verlieren den «Krieg um die Talente», heisst es in dem Bericht «The Quest for Revenue Growth: Global Capital Markets 2014».

Harte Konkurrenz und weniger Lohn

Traditionelle Buy-Side-Institute, Social-Media- und Tech-Unternehmen seien dabei, die grössten Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt zu werden. Solche Firmen ziehen laut Report vor allem viele Millennials an.

Auch die Lohnsituation im Investmentbanking sei im Vergleich zu den Spitzenjahren alles andere als rosig. Das durchschnittliche Salär im Kapitalmarkt- und Investment-Banking ist seit 2010 um 25 Prozent gesunken.

Dabei hat sich der Vorsprung zu anderen Banking-Bereichen stark verringert, schreiben die Studienautoren. Und bei Hedge-Funds oder Private-Equity-Firmen locken bereits jetzt höhere Gehälter als im Investmentbanking.

Was will der Mitarbeiter der Zukunft?

Wie können die Investmentbanken nun den Spagat zwischen Kosteneinsparungen und dem Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern schaffen?

Die Managementberater von Boston Consulting haben einige Lösungsansätze parat: Investmentbanken müssten beispielsweise ihre «Angebote an ihre Arbeitnehmer deutlich verbessern», heisst es.

Der beste Weg sei es zu identifizieren, wie der Investmentbanker der Zukunft aussieht und Schritte zu unternehmen, um genau diesen Talent-Typ zu gewinnen.

Die Next-Generation an Investmentbankern wünscht sich laut der Studie:

  • globale Erfahrungen
  • hohe Verantwortung
  • schnellen Aufstieg
  • und eine attraktive Work-Life-Balance.

Und der Investmentbanker der Zukunft verfügt über ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Kenntnissen. Das betrifft Bereiche wie Technologie, Daten und Regulierung.

Dazu sei er ein unternehmerischer und innovativer Geist und wisse über Compliance, Zusammenarbeit und Kundenservice bestens Bescheid. 

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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