Wer ist der wichtigste «Strukturierer» in der Branche?

Jedes Jahr werden die 30 wichtigsten «Köpfe» in der Schweizer Derivatbranche gewählt. Jetzt ist es wieder geschehen.

Die Firma Derivative Partners, die das Schweizer Derivatmagazin «payoff» herausbringt, veröffentlicht jedes Jahr das Schweizer Jahrbuch für Strukturierte Produkte, das heuer bereits in der 6. Auflage erscheint.

Dieses Nachschlagewerk beinhaltet viel Wissenswertes zum Schweizer Markt für Strukturierte Produkte und präsentiert die 30 wichtigsten Köpfe in der Schweizer Derivatbranche.

Jan Schoch 190Bei der viel beachteten Wahl schwang dieses Jahr ein alter Bekannter obenaus und entschied damit das Duell mit dem «ewigen Konkurrenten» (Vontobel) für sich: Jan Schoch, Mitgründer und CEO der Firma Leonteq. Den ersten Platz belegte er auch schon im Vorjahr. Nach diversen Stationen bei Goldman Sachs und Lehman Brothers gründete er 2007 zusammen mit drei Partnern den Spezialisten für Strukturierte Produkte EFG Financial Products. Die rasante Entwicklung des Unternehmens erlaubte 2012 den Börsengang. Kurze Zeit später fand die Umfirmierung in Leonteq statt.

Georg von Wattenwyl 190Auf Rang 2 (im Vorjahr Rang 3) folgt dann Georg von Wattenwyl, neuer Präsident des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) und Leiter Sales Derivate Produkte bei Vontobel. Für die Bank ist er seit 1998 tätig. Dabei war er von Anfang an mitverantwortlich für die Entwicklung von derivativen Produkten und deren Handel. Die globale Beratungs- und Vertriebsverantwortung unterliegt ihm seit 2007. Zuvor durchlief er als Fixed-Income-Spezialist mehrere Stationen bei der Grossbank Credit Suisse.

Andre Buck 190André Buck, Head Sales der SIX Swiss Exchange, rangiert auf dem 3. Platz (im Vorjahr Rang 2). Bei der Schweizer Börse übernahm er 2009 die Position des Head of Sales & Marketing bei Scoach Schweiz, heute als SIX Structured Products Exchange firmierend. Nach 14 Jahren im Trading bei der Grossbank UBS in Zürich sowie in London wechselte er im Jahr 2000 zur Zürcher Kantonalbank, wo er unter anderem beim Aufbau des Sales und Trading Teams für Strukturierte Produkte eine führende Rolle inne hatte.

Peter Keller 190«Aufsteiger des Jahres» ist Peter Keller, Head Standards and Operation vom SVSP, er belegt den Rang 12 (im Vorjahr Platz 24). Er ist seit 2008 in einem Teilzeit-Mandat für den SVSP tätig und verantwortet den Bereich Operations & Standards. Ausserdem beschäftigt er sich als Partner einer Private-Equity-Plattform mit der Finanzierung von Start-Up-Firmen im Technologiebereich. Bevor er sich selbständig machte, arbeitete er elf Jahre lang für die Schweizer Börse und war als CEO der virt–x in London und als Mitglied der Gruppenleitung der SWX in Zürich tätig.

Florian Stasch 190Der höchste Neueinsteiger heisst Florian Stasch, Head Exchange Traded Products Switzerland der BNP Paribas. Er landete auf Anhieb auf Platz 13. Er ist seit September 2014 Mitglied der Direktion bei BNP Paribas (Suisse) und als Head Sales & Marketing verantwortlich für den Bereich Exchange Traded Solutions Schweiz. Er kümmert sich um die Produktentwicklung und den Vertrieb kotierter Strukturierter Produkte sowie um die Entwicklung der Emissionplattform. Seine Karriere begann er 2000 bei der Deutschen Bank in Frankfurt.

Sinah Wolfers 190Die erste und einzige Frau in dem neusten Ranking figuriert auf Rang 15 (im Vorjahr Platz 23) und ist Sinah Wolfers von der Notenstein Privatbank. Sie ist seit September 2013 bei der Raiffeisen-Tochter im Sales für Strukturierte Anlageprodukte tätig. Zuvor arbeitete im Sales von Strukturierten Produkten bei der Zürcher Kantonalbank sowie bei der Swiss Capital Group. Sie ist Autorin diverser Fachartikel über Anlagestrategien mit Strukturierten Produkten und Mitglied der Arbeitsgruppe «Standards» beim SVSP.

 Das 114-seitige Jahrbuch 2015 mit allen weiteren Platzierungen steht ab sofort zum Download bereit. Die gedruckte Version des Jahrbuchs mit vielen Statistiken und einem Glossar kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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