Google-CEO: «So was kann die Kreditkarten ersetzen»

Eric Schmidt präsentiert eine neue Errungenschaft fürs mobile Zahlen. Die Technologie soll in künftigen Handy-Generationen zur Anwendung kommen.

schmidt_ericMit der neusten Auflage des Google-Betriebssystem Android unter dem Codenamen «Gingerbread» sollen die NFC-Chips zum Einsatz kommen. NFC ist die Kurzform für «Near Field Communication» und stellt einen neuen Übertragungsstandard für sicheren drahtlosen Informationsaustausch über kürze Distanzen dar.

Laut Google-Gründer und CEO, Eric Schmidt, könnte die Technologie bald Kreditkarten ersetzen, weil es im Bereich der Sicherheit besser entwickelt ist.

«Wir denken, dass der Mobilmarkt, der durch Zahlungssysteme schon angeregt wurde, von NFC profitieren wird, weil dies ein sicheres Element ist. Dieses sichere Element ist schwer zu knacken», beschreibt Schmidt die Vorteile von NFC.

500 neue Start-Ups dank Mobile Payment

«Dies könnte daher die Kreditkarte ersetzen. Es funktioniert nach dem einfachen Prinzip 'Tap and Pay'», fügt Schmidt an. Dabei müsste ein Kunde nur noch sein Mobiltelefon in einem Geschäft auf eine NFC-Kontaktstelle legen und einen Kauf bestätigen. Abgerechnet würde in der Folge über die Mobiltelefon-Rechnung oder einen Drittanbieter.

Folglich rechnet Schmidt auch mit einem Potenzial für neue Unternehmen, die sich auf NFC-Zahlungen spezialisieren. «Ich schätze, dass es zu 500 neuen Start-Up-Unternhemen kommen wird, die sich mit Mobile Payment auseinandersetzen», sagt Schmidt an.

Video: Eric Schmidt am Web 2.0 Summit 2010 im Interview

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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