Geldfragen am Kaminfeuer

Nein, das ist keine Wohnküche. Es ist eine neue Schweizer Bankfiliale. Und es ist auch eine Versicherungsagentur.

SoBa2

Die Baloise Bank SoBa und die Basler Versicherungen eröffnen in Basel eine neue Filiale mit einem neuen Konzept. Zum Beratungsgespräch bitten sie ihre Kunden in die Küche oder aufs Sofa – auch über Mittag. «Wohl fühlen wie zuhause», lautet das Motto.

Die SoBa nimmt damit einen Trend auf, der international spürbar wird: Gerade im Internetalter setzen die Banken einerseits auf eine gewisse Entspanntheit, andererseits auf ein eher privat wirkendes Interior-Design. Von den neuen Grossbanken-Filialen mit ihren «Floor Managers» bis hin zu futuristischen Looks, welche da und dort ausprobiert werden, scheint eines klar: Die Geldhäuser wenden sich ab vom alten Prinzip der Schalterhalle.

Der Küchentisch dient für einfachere Beratungen

«Die Schalterhalle wird zur Wohlfühlzone»: Mit diesen Worten vermeldet die Baloise Bank SoBa ihren Anspruch. Und so bittet sie ihre Kunden in den neuen Räumlichkeiten am Aeschengraben 25 in Basel in die Küche: Dort steht nämlich der Kassentresor.

Der Küchentisch ist der Ort für einfachere Beratungen. Haben Kunden ein Bedürfnis nach einer fundierten Bank- oder Versicherungsberatung, werden sie aufs Sofa oder in die Lounge mit Kaminfeuer gebeten.

Bank und Versicherung unter einem Dach

«Auf bequemen Sofas diskutieren die Berater mit den Kunden beim Cocktail oder Latte Macchiato den Anlage- oder Vorsorgevorschlag»: So beschreibt Niederlassungsleiter Claudio Rinderer das neue Konzept.

Speziell am neuen Standort in Basel ist nicht auch der gemeinsame Empfang aller Kundensegmente. Neben Versicherung und Bank ist auch die Immobilienverwaltung der Basler unter dem gleichen Dach. Die neue Baloise Bank SoBa in Basel soll somit ein Kompetenzzentrum für Fragen rund um Vermögen, Vorsorge, Finanzierung, Versicherung und Immobilien werden.

Hier einige weitere Beispiele von Bankfilialen, die sich von den herkömmlichen Regeln in Design und Konzeption entfernt haben:

Chebanca2

Niederlassung der Mediobanca-Tochter Chebanca in Mailand

Raiffeisen.Kreuzplatz

Raiffeisen-Bank am Kreuzplatz in Zürich

Umqa2

Filiale der Umpqua Bank in Portland, Oregon

Deuno

Niederlassung des Banco Deuno in Coyoacán, Mexico

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

So empfängt die UBS künftig ihre besten Kunden

Die grösste Schweizer Bank gestaltet weltweit ihre Empfangsbereiche und Sitzungszimmer für die reiche Klientel neu.

Selection

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Eine Expertenjury hat die weltweit 15 beeindruckendsten Firmensitze gekürt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

weitere News