«Business Intelligence und Corporate Management sind keine reinen IT-Themen mehr»

Der IT-Spezialist Marc Philipp über das Geschehen an den Finanzmärkten, verlässliche Planungsmöglichkeiten und die Schnittmenge zwischen Informationsangebot und -nachfrage.

Marc_Philipp_qHerr Philipp, was hat Sie bewogen, sich als Gold-Sponsor an der IBM Performance 2011 zu engagieren?

Diese wohl wichtigste und grösste Veranstaltung für Business Analytics in der Schweiz ist ein hervorragendes Umfeld, um sich den Kunden und Interessenten zu präsentieren.

Die novem Swiss AG sieht die IBM Performance 2011 als ideale Plattform zum Erfahrungsaustausch mit Anwendern und zur Präsentation eigener Produkte.

Wir werden beispielsweise eine integrierte Finanzplanung vorstellen, die es ermöglicht, Geschäftsmodelle adäquat und strategiekonform abzubilden und bestehende Planungssysteme flexibel zu erweitern.

Was erwarten Sie vom Anlass?

Spannende Vorträge mit praxisnahen Kundenpräsentationen und die Möglichkeit, interessierten Personen aufzuzeigen, wie sie ihre Unternehmensleistung mit unserer Beratungsexpertise und unseren Produkten optimieren können. Eines unserer Referate etwa thematisiert die Einführung einer integrierten Finanzplanung.

Was sind aus Ihrer Sicht die grossen Themen aktuell?

In Zeiten, in denen das operative Geschäft immer umfangreicher wird, Finanzstrukturen stetig wachsen und neue Risiken verlässliche Planungsmöglichkeiten erfordern, ist es umso wichtiger, den Fokus nicht zu verlieren.


«Wir vermitteln lösungsorientierte Kompetenz»


Effiziente Management-Lösungen sind gefragt, die ergonomisch und somit intuitiv anwendbar, schnell erweiterbar und bei Bedarf bis in die operativen Daten hinein leicht zu evaluieren sind. Wichtig ist nicht die Masse an Informationen, sondern die Möglichkeit, eine Schnittmenge aus Informationsangebot und -nachfrage benutzerspezifisch und in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Was für Dienstleistungen bieten Sie auf diesem Gebiet?

Die novem Swiss AG vermittelt lösungsorientierte Kompetenz im gesamten Bereich der Unternehmenssteuerung und -planung. Sie berät KMUs ebenso wie Grosskonzerne in allen Entscheidungsbelangen.

Von der Beratung im Auswahlprozess über die Konzeption und Implementierung von Business Intelligence-Systemen bis hin zum Know-how-Transfer im ISO 9001:2008 zertifizierten Training Center bieten wir den Kunden eine ganzheitliche Betreuung.

Wie differenzieren Sie sich von der Konkurrenz?

Wir garantieren einen ganzheitlichen Beratungsansatz, der auf Basis evaluierter Methoden und Modellen jegliche Bereiche der Datenbereitstellung, -analyse und -prognose abdeckt.


«Wir schliessen die Lücke zwischen IT und Fachbereich»


Zur Ergänzung der Mitarbeiterausbildung kooperieren wir mit Professor Wilfried Lux, Leiter des Kompetenzzentrums für Finanzen und Controlling an der FHS St. Gallen. Damit sichern wir uns weitere innovative Methoden sowie wissenschaftliche Ansätze für unseren Kontakt mit der Kundschaft. Wir schliessen die Lücke zwischen IT und Fachbereich.

Neben der Teilnahme an der IBM Performance als Gold-Sponsor bietet novem eigene Business Intelligence Foren an wechselnden Orten in der Schweiz, Deutschland und Österreich. An diesen Anlässen können unsere Kunden Praxisvorträge halten und dem novem-Team ihre neusten Erkenntnisse aus den Bereichen Business Analytics & Performance Management präsentieren.

Last but not least sind wir ein wachstumsorientiertes Unternehmen, das weiterhin qualifizierte Mitarbeiter sucht.

Was sind die grossen Trends in Ihrer Branche?

Business Intelligence und Corporate-Performance-Management sind keine reinen IT-Themen mehr. Sie beschäftigen zunehmend die ganze Führungsebene von Unternehmen. Das Top-Management muss heute jederzeit auskunftsfähig sein.


«Analysen müssen ohne spezifisches Wissen möglich sein»


Das hektische Geschehen an den Finanzmärkten macht es fast schon zwingend, dass jedes Unternehmen adäquat und schnell auf einzelne Ereignisse reagieren kann. Somit ist es besonders wichtig, dass Systeme anwenderfreundlich sind und Analysen ohne spezifisches technisches Wissen jederzeit und überall möglich sind.

Der Trend geht – um auch ein paar Stichworte zu benützen – in Richtung Self-Service BI unterstützt durch Location-based Services (LBS), Software as a Service (SaaS) und Social / Collaborative Business Intelligence. Technisch betrachtet liefern uns schon heute multidimensionale 64 Bit in-memory OLAP Server wie beispielsweise IBM Cognos TM1 nahezu grenzenlose Analysemöglichkeiten.

Frankenstärke, getrübte Konjunkturaussichten, Krisensymptome. Wie gehen Sie damit um?

Die novem Swiss AG kann durch ihre Niederlassungen im Euroland und in der Schweiz flexibel auf Kursschwankungen reagieren. Des Weiteren ermöglichen eigenentwickelte Simulationstools eine Vorhersage der Auswirkungen bei Kursschwankungen auf das Betriebsergebnis durch What-If-Szenarien.


Marc_Philipp_q_149Marc Philipp ist Niederlassungsleiter von novem Swiss. Er bildete sich zum Informatikkaufmann aus, studierte Wirtschaftsinformatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er mit einem Master of Science in Information Systems (MScIS) abschloss. Während seiner Studenzeit war er als selbständiger Berater tätig. In der Folge war er Tutor am Institut für Wirtschaftsinformatik. Später wechselte er in die Beratung, Entwicklung sowie in den Support und war unter anderem tätig bei Oracle, Hewlett-Packard, GTECH Corporation, Synergetics MIC.


novem ist ein führender unabhängiger Anbieter für Corporate Performance Management, Business Intelligence und unternehmensweite Planungslösungen und Kennzahlensysteme im deutschsprachigen Raum. Ein Fokus liegt dabei auf Lösungen in der Banken- und Versicherungsbranche.

Mit weit über 300 realisierten Kundenprojekten in den Bereichen Vertriebs- und Marketinginformationssysteme und mehr als 10'000 zufriedenen Usern ist novem einer der Marktführer im deutschsprachigen Raum. Ein weiterer Schwerpunkt sind unternehmensweite Planungs- und Steuerungslösungen, so ist novem etwa Forschungspartner der FHS St.Gallen im Bereich Scorecard Lösungen.

novem bietet auch eigene Lösungen an, die unter Einsatz des spezifischen Know-hows und in Zusammenarbeit mit dem Kunden, branchenspezifisch an die Marktbedürfnisse und -anforderungen angepasst werden.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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