Die zehn innovativsten Finanzkonzerne der Welt

Starbucks.80Jawohl: Starbucks offeriert nicht nur Kaffee, sondern auch einen neuen Umgang mit Geld. Wenn Sie weiterklicken, sehen Sie neun weitere Firmen, die die Finanzwelt revolutionieren.

Kennen Sie Square? Das Unternehmen wurde 2010 in San Francisco gegründet, und es hat zwei Produkte, die uns eventuell einen grossen Schritt weiterbringen auf dem Weg zur digitalen Brieftasche: erstens ein Gerätchen, mit dem sich jedes Smartphone in ein Lesegerät für Kredit- und Bankkarten verwandeln kann. Und zweitens eine App, die ebenfalls alles bietet, um Ihr Tablet kurzerhand in eine Ladenkasse zu verwandeln.

Square1Das Startup wurde jetzt von «Fast Company» zum innovativsten Finanzunternehmen der Welt gekürt. Das Magazin «Fast Company», gegründet von zwei Harvard-Dozenten, zählt mit einer Auflage von fast 750'000 zu den führenden Technologie-Medien.

Und seine Liste der innovativsten Finanzfirmen muss zu denken geben: Ausser American Express scheint hier keine klassische Finanzfirma hier. So setzte die Jury von «Fast Company» den Frappuccino-Konzern Starbucks auf Rang zwei.

Die Begründung: Das Unternehmen habe es letztes Jahr geschafft, durch ein neues Bezahlsystem neue Kraft zu tanken. Ausgezeichnet wurde eine App, durch welche die Kunden (allerdings nur im US-Markt) Geld heraufladen können; mittels eines Barcodes können dann an der Theke die Lattes oder Cappuccinos bezahlt werden. Die App sei bereits 26 Millionen Mal für Transaktionen verwendet worden.

Die weiteren aufgelisteten Finanzinnovatoren sind:

Kickstarter, die Crowd-Funding-Plattform für den Kultursektor;

PayPal, das führende Online-Bezahlsystem. Die Ebay-Tochter verdanke ihren 4. Rang der Tatsache, dass sie konstant innovativ sei und auch im Mobilbereich und auf Facebook ihre Führungsrolle wahrnehme, so die Erklärung.

Y-Combinator, ein Unternehmen zur Finanzierung kleinerer Startup-Firmen, welches neben Geld auch intensive Betreuung anbietet.

Second Market, eine Alternativ-Onlinebörse für Aktien kleinerer Unternehmen. Immerhin wurden hier schon Aktien von Facebook gehandelt, als noch keine Rede von einem IPO war.

American Express, weil sich das Unternehmen erneuert wie ein Startup, so die Erklärung von «Fast Company». Konkretes Beispiel: Letztes Jahr lancierte American Express Serve, ein Geldüberweisungs-System für Mobilgeräte.

Dwolla, ein Online-Bezahlsystem, das die Kredit- und Debitkarten umgeht. Mit Dwolla können die Kunden im Laden direkt Geld von ihrem Bankkonto übermitteln.

Simple, eine Bank, welche alle anderen Banken direkt angreifen will (derzeit kann man erst auf Einladung Kunde werden). Das Prinzip: Simple ist schlank, schlänker, noch schlänker. Keine Filialen, keine Gebühren – letztlich ist Simple eine Bank, die eine App ist.

Stocktwits, ein Diskussionsforum und ein Treffpunkt für den Aktienmarkt.

 

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Wo Banker am meisten verdienen

Noch immer kommen die Investmentbanker beim Lohnvergleich im Banking gut weg.

Selection

Warum ein CFA mehr bringt als ein MBA

Warum ein CFA mehr bringt als ein MBA

Ehrgeizige Banker haben die Qual der Wahl bei der Weiterbildung.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News