Das Ende der Nationale Suisse

Der am 7. Juli 2014 angekündigte Zusammenschluss der Versicherungen Helvetia und Nationale Suisse wird am heutigen Montag, 20. Oktober 2014 vollzogen.

Seit dem Übernahmeangebot vom 7. Juli 2014 verfügt die Helvetia inzwischen über eine Beteiligung von 96,29 Prozent an der Nationale Suisse.

Mit dem Schulterschluss der beiden Gesellschaften entsteht jetzt eine neue, gemäss eigenen Angaben starke Schweizer Versicherungsgruppe, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Fusion beider Gesellschaften

Die Vorbereitungsarbeiten zur Zusammenführung der beiden Gesellschaften laufen bereits seit einigen Wochen. Mit dem Vollzug des Angebots können die Gesellschaften nun konkrete Integrationsschritte sukzessive umsetzen.

Unter der Marke Helvetia wird in den nächsten Monaten eine neue starke Schweizer Versicherungsgruppe entstehen. Diese wird ein Prämienvolumen von rund 9 Milliarden Franken erwirtschaften und über ein Gewinnpotenzial von mehr als 500 Millionen Franken verfügen, wie es am Montag weiter hiess.

Verwaltungsrat neu besetzt

Die neue Gruppe kombiniert gemäss weiteren Angaben «die bewährten Stärken beider Häuser und schafft damit beste Voraussetzungen für eine gesunde Weiterentwicklung». Basis dafür bilden die starke Position in der Schweiz, attraktive europäische Markteinheiten sowie der besondere Schwerpunkt in internationalen Specialty Lines.

Mit dem Vollzug des Angebotes wird in einem ersten Schritt der Verwaltungsrat von Nationale Suisse neu besetzt: Erich Walser, Stefan Loacker und Philipp Gmür ergänzen das Gremium.

Datum der Dekotierung noch offen

Die bisherigen Mitglieder Andreas von Planta und Balz Hösly verbleiben im Verwaltungsrat der Nationale Suisse. Alle übrigen bisherigen Mitglieder treten aus dem Verwaltungsrat der Nationale Suisse zurück.

Mitglied des Nomination & Compensation Committees (Vergütungsausschuss) sind neu Walser, Loacker, Gmür und Hösly sowie der bisherige von Planta.

Helvetia wird die Integrationsarbeiten gemäss eigenen Angaben «rasch und umsichtig» vorantreiben. Diese sollen bis Ende 2017 vollständig umgesetzt sein. Der Zeitpunkt der angestrebten Dekotierung von Nationale Suisse ist noch offen.

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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