Skorpion am Steuer, Ungeheuer

Sind die Sterne schuld, wenn es auf der Strasse kracht? Der Versicherer Allianz Suisse hat in seinen Statistiken gewühlt – und ein Ranking aufgestellt, das nicht nur Astrologie-Fans interessieren dürfte.

Statistiken sind geduldig, auch wenn sie in nicht ganz ernst gemeinte Richtungen gebogen werden. So geschehen bei der Allianz Suisse. Die Experten der Schweizer Allversicherungs-Tochter des deutschen Allianz-Konzerns haben nach einer Premiere vor fünf Jahren erneut die Schadenhäufigkeit der zwölf Sternzeichen untersucht.

Wie einer Mail des Versicherers zu entnehmen ist, sortierten sie dazu nicht weniger als 300'000 Versicherungsverträge und entsprechende Schadenmeldungen nach Geburtsdatum und Sternzeichen. Und kamen tatsächlich zu einem Ranking: am sichersten unterwegs sind demnach die Löwen, während man bei einem Schützen oder einem Stier wohl lieber nicht einsteigen möchte (siehe Tabelle unten).

Von Skorpionen ganz zu schweigen.

Rang/Schadenfrequenz 2015

1. Löwe 28.8
2. Widder 28.9
3. Wassermann 29.3
4. Zwilling 29.5
5. Waage 29.6
6. Fisch 29.7
7. Jungfrau 29.9
8. Krebs 30.0
9. Steinbock 30.0
10. Schütze 30.3
11. Stier 30.3
12. Skorpion 30.3

Doch leider ist den Sternen nicht zu trauen. Laut den Allianz-Suisse-Experten ist das Ranking lediglich ein statistischer Zufall. Die Werte der Sternzeichen liegen alle zu eng beieinander, als das sich daraus Schlüsse zum Fahrverhalten ziehen liessen, sagen sie.

Hingegen lässt sich aus Statistik zweifelsfrei herauslesen, dass jeder dritte Autofahrer pro Jahr einen Schaden angemeldet hat. Ein klares Signal, dass Fahrzeugführer besser auf die Strasse schauen sollten als in den Sternenhimmel.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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