Elvia: Jürg Wittwer will Walpen nachfolgen

Der CEO von Elvia Schweiz soll neuer Generaldirektor der SRG werden. Dies fordert eine Gruppe um SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner.

Elvia-Chef Jürg Wittwer habe seine Bewerbung ums Amt des SRG-Chefs bereits im Herbst eingereicht, meldet die Zeitung «Sonntag». Hinter der Kandidatur des Elvia-Chefs steht eine 21-köpfige Gruppe von Verlegern und bürgerlichen Politikern, angeleitet vom Aargauer SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner.

«Als Chef der Elvia hatte ich immer wieder intensiven Kontakt mit den Medien, zum Beispiel, wenn Schweizer im Ausland von Krisen betroffen waren – vom Tsunami bis zur letztjährigen Evakuierung von Schweizern aus Thailand», erklärte Wittwer im «Sonntag».

Auch habe er die nötige Führungserfahrung für den SRG-Chefposten: «Seit 12 Jahren bin ich auf Geschäftsleitungsebene in der Privatwirtschaft tätig. In Spanien, Amerika und Deutschland habe ich gelernt, eine Unternehmung im harten Wettbewerb zum Erfolg zu bringen.»

Der Nachfolger des scheidenden SRG-Generaldirektors Armin Walpen soll im Mai bestimmt werden.

Jürg Wittwer ist 43 Jahre alt und studierte an der Universität St. Gallen. Medienerfahrung sammelte er als freier Journalist, bis er 1995 bei Elvia als Assistent des Generaldirektors begann; ab 1997 leitete er die Tochtergesellschaften in Spanien und Portugal, 2000 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung der Tochtergesellschaften in den USA und Kanada.

Neben seinem Amt bei Elvia ist Wittwer auch VR-Delegierter der Telemedizin-Firma Medvantis.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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