EFG International schreibt Rekordgewinn
EFG International erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Netto-Neugeldzufluss von 11,3 Milliarden Franken. Es ist dies der höchste Wert seit der globalen Finanzkrise, und er entspricht einer Wachstumsrate von 6,8 Prozent, wie den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zu entnehmen ist. Damit übertraf EFG erneut die eigene Zielbandbreite von 4 bis 6 Prozent.
Vor allem in der Region Asien-Pazifik (3,2 Milliarden Franken) holte EFG am meisten Neugeld. Es folgen die Americas mit 3,3 Milliarden Franken und Schweiz & Italien mit 1,9 Milliarden Franken.
Kräftiges Plus der verwalteten Vermögen
Die verwalteten Vermögen (AuM) kletterten per Ende 2025 auf ein Allzeithoch von 185,0 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 12 Prozent. Getragen sei dies von starken organischen Zuflüssen (11,3 Milliarden Franken), einer positiven Marktperformance (9,0 Milliarden Franken) sowie dem positiven Effekt der im Jahresverlauf getätigten Akquisitionen (Cité Gestion und Investment Services Group) mit verwalteten Vermögen von 11,7 Milliarden Franken, heisst es in einer Mitteilung.
Auf Ertragsebene erzielte EFG Rekorderlöse von 1,67 Milliarden Franken. Der operative Gewinn legte um 26 Prozent auf 493,1 Millionen Franken zu. Der IFRS-Reingewinn beträgt 325,2 Millionen Franken – ebenfalls ein Rekordwert.
Besseres Aufwand-Ertrag-Verhältnis
Parallel dazu verbesserte sich die Cost-Income Ratio deutlich auf 69,8 Prozent (2024: 72,9 Prozent). Die Rendite auf dem materiellen Eigenkapital (RoTE) stieg auf 18,2 Prozent und lag damit über der strategischen Zielspanne von 15 bis 18 Prozent.
Auch bilanzmässig bleibt EFG solide positioniert: Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug per Jahresende 14,0 Prozent, die Gesamtkapitalquote 17,3 Prozent.
Deutlich höhere Dividende
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Verwaltungsrat eine Dividende von 0,65 Franken je Aktie vor – ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die fünfte Dividendenerhöhung in Folge.
«Die Investitionen zu Beginn des Zyklus zahlen sich nun aus. Gleichzeitig haben wir weitere Fortschritte bei der Bereinigung von Altlasten erzielt. Dank unserer operativen Stärke konnten wir diese Effekte absorbieren und dennoch einen Rekordgewinn erwirtschaften», sagt CEO Giorgio Pradelli.
Risiken weiter reduziert
EFG reduzierte im vergangenen Jahr die Lebensversicherungsexponierung weiter; der Buchwert sank auf 262,9 Millionen Franken (Ende 2024: 363,9 Millionen Franken).
Ein entsprechender Vergleich in diesem Bereich führte zu einem Gewinn von 45,4 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung heisst. Für ein laufendes Zivilverfahren im Vereinigten Königreich wurde eine Rückstellung gebildet, die den Nettogewinn um 59,5 Millionen Franken belastete.














