Bank Linth erweitert Verwaltungsrat

7 statt 5: Die LLB-Tochter holt zwei neue Männer an die Spitze – der eine stammt aus der Nahrungsbranche, der andere kommt vom Mutterhaus und war einst bei UBS.

Der Verwaltungsrat der Bank Linth LLB AG schlägt der Generalversammlung zwei neue Mitglieder für den Verwaltungsrat vor: Ralph Siegl und Heinz Knecht seien «mit der Region bestens vertraut», so die Mitteilung des Instituts.

  • Ralph Peter Siegl, Jahrgang 1966, ist Chief Executive Officer der Confiseur Läderach AG in Ennenda. Er erlangte Diplome in Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen und in Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics. Erst arbeitete er beim Bundesamt für Aussenwirtschaft, dann bei einem Nahrungsmittelkonzern. Seit 2006 ist Ralph Siegl Chief Executive Officer bei Läderach («Merkur»). 
  • Heinz Knecht, Jahrgang 1953, ist Leiter der Division Retail & Corporate Banking und Mitglied der Gruppen- und Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Landesbank.  Er studierte VWL und BWL an der Universität Zürich. Während mehr als 15 Jahren war er in diversen Direktionspositionen bei der UBS tätig. Danach leitete er das Institut für Banking & Finance an der Zürcher Hochschule in Winterthur. Heinz Knecht gehörte bereits zwischen 2002 und 2011 dem Verhaltungsrat der Bank Linth an. Im Dezember 2011 übernahm er als Chief Executive Officer ad interim die operative Leitung der Bank Linth. Im Juli 2012 wechselte er in die Gruppen- und Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Landesbank.

Nach der Zuwahl der beiden Kandidaten wird das Gremium neu sieben Mitglieder umfassen. Das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten bleiben auch in der neuen Zusammensetzung unverändert.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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