ZKB: Die neuen Privatkonto-Gebühren im Vergleich

Anfang 2014 verdoppelt die Zürcher Kantonalbank ihre Privatkonto-Jahres- und Maestro-Karten-Gebühren für Privatkunden. Damit wird das Staatsinstitut relativ teuer.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ihre Privatkunden in einem Schreiben über die ab 1. Januar 2014 geltenden neuen Privatkonto- und Maestro-Karten-Gebühren informiert (mehr). Die Jahresgebühr für das Privatkonto beträgt neu 12 statt 6 Franken. Die Maestro-Karte kostet zusätzlich neu 40 statt 20 Franken jährlich.

Damit ist das Privatkonto als Einzelprodukt doppelt so teuer wie bis anhin. Mit mehr als 950 Franken kommt das Privatkonto-Angebot der ZKB für einen Durchschnittsnutzer für 5 Jahre eher teuer zu stehen. Vielnutzer können in fünf Jahren sogar über 1'300 Franken sparen, wenn sie zum günstigsten Anbieter wechseln.

Eher teuer

Zu diesem Schluss kommt die Online-Vergleichs-Plattform Moneyland.ch. Sie hat die neuen Gebührenstrukturen analysiert und anhand von verschiedenen Nutzungsprofilen mit der Konkurrenz verglichen.

beni 2«Dabei zeigt sich, dass das ZKB-Privatkonto-Angebot als Einzelprodukt eher teuer zu stehen kommt», sagt Benjamin Manz (Bild), Geschäftsführer von Moneyland.ch.

Für einen Durchschnittsnutzer mit einem durchschnittlichen Kontostand von 5'000 Schweizer Franken schlägt das Privatkonto mit Maestro-Karte (Bargeldbezugsgebühren im In- und Ausland sowie Zahlungsverkehrskosten mit eingerechnet) mit 954,75 Franken für fünf Jahre zu Buche, wobei die Zinsen in der Höhe von 12,50 Franken (für einen Zinssatz von momentan 0,05 Prozent) bereits abgezogen worden sind.

Manz stellt fest: «Über die Hälfte der analysierten Privatkonten von Schweizer Banken sind günstiger.»

Mit einem Wechsel Geld sparen

Vielnutzern mit einem Kontostand von 20'000 Franken kommt das ZKB-Privatkonto-Angebot mit Gesamtkosten in der Höhe von 415 Franken pro Jahr noch wesentlich teurer zu stehen – in 5 Jahren sind das nach Abzug der Zinsen 2'073 Franken (Bargeldbezugsgebühren im In- und Ausland sowie Zahlungsverkehrskosten mit eingerechnet).

Mit einem Wechsel vom ZKB-Privatkonto zum preisgünstigsten Angebot können Vielnutzer in fünf Jahren über 1'300 Franken sparen – Durchschnittsnutzer mit einem Kontostand von 5'000 Franken immerhin noch fast 500 Franken. «Ein Wechsel kann sich also lohnen», sagt Manz. 

Die Alternative: ZKB-Inklusiv-Pakete

Nicht von der Preiserhöhung betroffen sind die ZKB-Inklusiv-Pakete, welche neben dem Privatkonto mit Maestro-Karte auch ein Sparkonto Plus und eine kostenlose Kreditkarte umfassen:

  • Paket «ZKB inklusiv» (mit Standard-Kreditkarte): Gebühren von 120 Franken pro Jahr, oder 96 Franken pro Jahr, falls das Gesamtvermögen mehr als 7'500 Franken beträgt oder eine Finanzierung bei der ZKB abgeschlossen wird.
  • Paket «ZKB inklusiv Gold» (mit Gold-Kreditkarte): Gebühren von 216 Franken pro Jahr, oder 168 Franken pro Jahr, falls das Gesamtvermögen mehr als CHF 15'000 beträgt oder eine Finanzierung bei der ZKB abgeschlossen wird.
  • Paket «ZKB inklusiv Platinum» (mit Platinum-Kreditkarte): 504 Franken pro Jahr oder 384 Franken pro Jahr, falls das Gesamtvermögen mehr als CHF 30'000 beträgt oder eine Finanzierung bei der ZKB abgeschlossen wird.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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