Die Banken mit den tiefsten Kontogebühren

Bankkunden müssen sich auf steigende Kontogebühren einstellen. finews.ch listet die Banken mit den tiefsten Kosten auf. Die Unterschiede gehen in die Tausende von Franken.

Die meisten Schweizer verfügen über mindestens ein Privatkonto. Die Zinssätze dieser Privatkonten sind in der Regel deutlich tiefer als bei Sparkonten.

Umso stärker fallen die Kosten ins Gewicht. Die Mehrheit der Kunden «unterschätzt dabei die Konto- und Maestro-Gebühren», sagt Benjamin Manz, Geschäftsführer des Schweizer Online-Finanzvergleichsdienstes moneyland.ch. Dieser hat die Gebühren bei 150 Privatkonten und angebundene Maestro-Karten untersucht.

Hohes Sparpotenzial für Vielnutzer

Der Gebührenvergleich fördert ein hohes Sparpotenzial für die Kunden zu Tage. Für einen Durchschnittsnutzer kann dieses für fünf Jahre ohne Berücksichtigung von teuren Bundle-Produkten bis zu 1254.05 Franken betragen.

Noch grösser ist das Sparpotenzial für Vielnutzer, für welche der Kostenunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Privatkonto (ohne Bundle-Produkte) für fünf Jahre gar 3374.80 Franken beträgt.

Appenzeller KB am günstigsten

Für erwachsene Durchschnittsnutzer mit einem durchschnittlichen Kontostand von 6'500 Franken stehen bei den untersuchten Privatkonten zuoberst auf dem Podest die Appenzeller Kantonalbank (Kosten minus Zinsen für fünf Jahre: 461.20 Franken) vor Raiffeisen mit dem Privatkonto Plus (504.95 Franken) sowie die Freiburger Kantonalbank mit dem Lohnsparkonto (529.95 Franken).

Für erwachsene Vielnutzer mit einem Kontostand von durchschnittlich 25'000 Franken wird die Rangliste angeführt von den Privatkonten von PostFinance (Kosten minus Zinsen für fünf Jahre: 387.45 Franken), cash zweiplus (730.85 Franken) sowie Banca Popolare di Sondrio (934.75 Franken).

Jugendliche fahren bei Freiburger KB am besten

Jugendliche werden von Banken mit besonders guten Konditionen umworben. Am vorteilhaftesten sind unter den untersuchten Banken das Jugendlohnsparkonto der Freiburger Kantonalbank (Zinsgewinn abzüglich Kosten für zwei Jahre: 63.20 Franken), das Jugendkonto der Hypothekarbank Lenzburg (Zinsgewinn abzüglich Kosten für zwei Jahre: 50.45 Franken) sowie das Privatkonto Jugend der Appenzeller Kantonalbank (Kosten abzüglich Zinsgewinn für zwei Jahre: 57.05 Franken).

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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