Trotz US-Programm will die Valiant Bank eine Dividende ausschütten

Die Valiant Bank hat sich für eine Teilnahme am US-Programm zur Bereinigung des Steuerstreits in der Kategorie 2 entschieden.

Die Prüfung der Kundendossiers von US-Personen habe ergeben, dass die vorwiegend im regionalen Retailbanking tätige Valiant nie aktiv amerikanische Kunden angeworben oder solche in den USA besucht habe, heisst es in einer Pressemitteilung vom Montagabend.

Allerdings sei nicht auszuschliessen, dass einzelne Kunden ihre Vermögenswerte nicht steuerkonform deklariert hätten.

Finanzielle Stabilität unbeeinträchtigt

Aus Gründen der Rechtssicherheit und im Sinne einer schnellen und nachhaltigen Bereinigung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein einziger Fall mit undeklarierten Vermögenswerten eine Einteilung in die Kategorien 3 und 4 gemäss US-Programm faktisch verunmöglicht, habe sich der Verwaltungsrat von Valiant für die Kategorie 2 entschieden, schreibt das Institut weiter.

Die finanzielle Stabilität der Valiant-Gruppe sei durch diesen Entscheid nicht beeinträchtigt.

Konzentration auf Schweizer Markt

Die Kosten des US-Programms würden die finanzielle Stabilität von Valiant in keinem Fall beeinträchtigen. Die Ausschüttung einer gleichbleibenden Dividende sei nicht in Frage gestellt, heisst es abschliessend.

Die Valiant ist eine ausschliesslich in der Schweiz tätige, überregionale Retailbank und konzentriert sich auf den Schweizer Markt; das Auslandgeschäft war gemäss eigenen Angaben nie ein Geschäftsfeld.

Weniger als 400 US-Kunden

Allein auf Grund ihrer starken Marktstellung im Schweizer Mittelland befinden sich auch bei Valiant einige US-Personen (weniger als 0,1 Prozent der insgesamt 400'000 Kunden von Valiant) im Kundenstamm. Bei den meisten Kunden sei ein starker Schweizer Bezug gegeben, schreibt das Institut.

 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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