Clientis-Gruppe: Rückschlag beim Gewinn

Das Hypothekarwachstum der Regionalbanken-Gruppe lag 2013 im Rahmen des Gesamtmarktes. Beim Personal wurde leicht aufgestockt.

Die 17 Banken der Clientis Gruppe steigerten 2013 die Ausleihungen an die Kunden um 3,9 Prozent oder 434 Millionen Franken auf 11,5 Milliarden Franken. Davon entfallen 94 Prozent oder 10,8 Milliarden Franken auf die Hypothekarfinanzierungen, die um 4,4 Prozent wuchsen.

Die Spareinlagen nahmen um 6,1 Prozent oder 402 Millionen Franken auf 7,0 Milliarden Franken zu. Die gesamten Kundengelder erhöhten sich um 4,6 Prozent auf 9,4 Milliarden Franken.

Der Betriebserfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft blieb mit 215 Millionen Franken stabil (-0,2 Prozent).

Dabei ging der Erfolg aus dem Zinsengeschäft – mit 78 Prozent am Gesamtertrag die Haupteinnahmequelle der Clientis Banken – um 2,0 Prozent auf 168 Millionen Franken zurück.

Dagegen entwickelte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft positiv, er stieg von 22 auf 24 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 2,7 Prozent auf 139 Millionen Franken. Dabei blieben die Personalkosten praktisch konstant (+0,2%).

Die Zahl der Mitarbeitenden in den 73 Geschäftsstellen erhöhte sich leicht, nämlich von 624 auf 635, jene der Vollzeitstellen von 517 auf 520. 

Der gehaltene Betriebserfolg und der höhere Geschäftsaufwand führten zu einem kleineren Bruttogewinn: Er sank um 5,2 Prozent auf 75,6 Millionen Franken. Weil zudem beim ausserordentlichen Ertrag ein einmaliger Sondereffekt aus dem Vorjahr wegfiel, reduzierte sich der Konzerngewinn im Berichtsjahr um 13 Prozent auf 43,5 Millionen Franken.

Im Geschäftsjahr 2014 erwartet die Leitung der Clientis Banken zusätzliche Geschäftsvolumina. Die weitere Umsetzung der Strategie soll sich sowohl auf das Wachstum als auch auf den Ertrag auswirken. Die Clientis Gruppe rechnet deshalb für das laufende Jahr mit einem verbesserten Resultat.

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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