Credit Suisse: «Vorwürfe sind rufschädigend»

Die Credit Suisse sieht sich zu Unrecht von der Weko an den Pranger gestellt. Sie sei gar nicht Gegenstand der  eingeleiteten Untersuchung zu den vermuteten Forex-Manipulationen.

Die Bank habe den Inhalt der heutigen Pressemitteilung der Wettbewerbskommission (Weko) «mit Befremden» zur Kenntnis genommen, schreibt die Credit Suisse (CS) in einem Communiqué vom Montag.

Sie sei nicht Gegenstand der bei anderen Bankinstituten durchgeführten Vorabklärungen der Weko, heisst es darin weiter.

Unangebracht und rufschädigend

Diese Pressemitteilung enthalte folglich Informationen bezüglich der Credit Suisse, welche nicht zutreffen würden. Derartige Vorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt seien daher unangebracht und rufschädigend.

Die Credit Suisse werde mit den Behörden in dieser Angelegenheit uneingeschränkt kooperieren.

Untersuchung gegen acht Banken

Die Weko hatte am Montag bekanntgegeben, dass sie eine Untersuchung gegen vier Schweizer Banken, darunter die Credit Suisse (CS), und vier ausländische Institut eingeleitet habe.

Es würden Anhaltspunkte bestehen, dass zwischen diesen Banken Wettbewerbsabsprachen zur Manipulation von Wechselkursen im Devisenhandel getroffen worden seien, schrieb die Weko.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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