David Solos Freundschaftsdienst

David Solo, der abtretende CEO von GAM, hat selber seinen Nachfolger für den Chefposten erwärmt. Alex Friedman soll nun Umsatz bolzen. 

David Solos (Bild) Abgang als Chef des Asset Managers GAM war nicht abrupt und kommt nur für die Aussenwelt überraschend. Der 49-Jährige hat sich seinen Schritt wohl überlegt und zusammen mit dem Verwaltungsrat auch nach einem geeigneten Nachfolger gesucht.

Diesen (Nachfolger) fand man in der Person von Alex Friedman, der im Juni seinen Job als Chief Investment Officer (CIO) bei der UBS aufgegeben hatte. Solo und Friedman kennen sich seit längerem. Als CIO der UBS hatte Friedman oft mit GAM zu tun, da die Grossbank einer der wichtigsten Kunden des Asset Managers ist. Aus diesen Treffen entstand über die Zeit eine enge Freundschaft, wie finews.ch erfuhr.

Solo machte Friedman den Job schmackhaft

In den vergangenen Sommerferien trafen sich die beiden in den USA erneut und sprachen über ihre Zukunftspläne. Solo war nach annähernd elf Jahren bei GAM an einem Punkt angelangt, an dem eine neue Phase anstand. Er hatte den Asset Manager zum unabhängigen Anbieter von Anlagelösungen restrukturiert und transformiert. Der Turnaround war abgeschlossen.

Beim freundschaftlichen Treffen sei Solo dann die Idee gekommen, Friedman sei ein geeigneter Nachfolger und CEO für GAM. Und weil dieser der Idee nicht abgeneigt schien, ging Solo mit dem Vorschlag zum Verwaltungsrat. Im Aufsichtsgremium hatte man Friedman bereits auf der Liste der möglichen Nachfolger.

Neuer Topjob? Jetzt noch nicht

Dass Solo GAM verlässt, ohne konkrete Perspektiven auf einen neuen Tobjob zu haben, verwundert etwas, angesichts seiner sonst so geradlinigen Karrieeplanung.

Wie Solo im Abschiedsmail an die GAM-Mitarbeiter schreibt, ist dies aber offenbar der Fall. «Ich habe keine spezifischen Pläne für die Zukunft.» Er habe nach zehn Jahren bei GAM einfach gespürt, dass das Unternehmen von frischen Perspektiven unter einer neuen Führung profitieren könnte.

De Gier voll des Lobes

Im Übrigen zeigt sich Solo im Schreiben stolz über das gemeinsam Erreichte. Dabei hebt er hervor, dass GAM nun zwar als unabhängiger Asset Manager wahrgenommen werde. Doch weniger bekannt sei, dass GAM auch technologisch auf einem hervorragenden Fundament stehe, was sich in Effizienz, Marketing und flexiblen Kundendienstleistungen niederschlage.

Verwaltungsratspräsident Hans de Gier ist in seinem Schreiben an die Mitarbeiter, das finews.ch ebenfalls vorliegt, des Lobes voll. Besonders hebt de Gier auch Solos eigene Initiative hervor, Friedman als Nachfolger gefunden zu haben.

Mit Friedman an der Spitze stehe nun die nächste Phase in der Entwicklung von GAM an: Die Schärfung des Profils und Wachstum.

 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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