LLB befürchtet tieferen Konzerngewinn 2015

Die liechtensteinische LLB-Gruppe geht davon aus, wegen der jüngsten Entscheide der Schweizerischen Nationalbank nicht alle «quantitativen Ziele» im laufenden Jahr zu erreichen.

Die LLB-Gruppe strebt zwar eine weitere Stärkung der operativen Leistung an. Doch gleichzeitig rechnet sie in der Folge der jüngsten Entscheide der Schweizerischen Nationalbank für das Geschäftsjahr 2015 mit einem tieferen Konzerngewinn, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Trotz erfolgreicher strategischer Neupositionierung würden aus heutiger Sicht auf Grund der gegenwärtigen negativen Marktzinssituation voraussichtlich nicht alle quantitativen Ziele 2013-2015 erreicht werden können, heisst es in dem Communiqué weiter.

Leicht mehr Kundengelder

Im Jahr 2014 erzielte die LLB-Gruppe erzielte 2014 einen Gewinn von 72 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 35 Prozent entspricht. Damals lag das Ergebnis bei 53,8 Millionen Franken.

Die betreuten Kundenvermögen erhöhten sich um 2 Prozent 50,2 Milliarden Franken (im Vorjahr: 49,1 Milliarden Franken). Diese Zahlen sind ungeprüft. Detaillierte Informationen will die LLB-Gruppe bei der Präsentation ihres Jahresergebnisses 2014 am 10. März 2015 bekanntgeben.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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