Lombard Odier Investment Managers geht Kooperation im ETF-Bereich ein

Das Asset Management der Genfer Privatbank Lombard Odier verschafft sich zusätzliche Kompetenz im ETF-Bereich.

Lombard Odier Investment Managers (LOIM) und das in London ansässige Unternehmen ETF Securities schliessen sich zusammen, um eine Reihe von kosteneffektiven Anleihe-Exchange-Traded-Funds (ETF) anzubieten, deren Einzelpositionen nach Fundamentaldaten gewichtet sind, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist.

Die Produkte würden der europäischen Investmentrichtlinie (OGAW) entsprechen und seien damit für eine breite Investorengruppe investierbar, heisst es weiter. Bisher waren die auf Fundamentaldaten basierenden Strategien für festverzinsliche Anlagen von LOIM den Investoren nur über klassische Investmentfonds zugänglich.

Kotierung Mitte April in London geplant

Gemeinsam bieten die beiden Partner nun einer breiteren Investorenbasis – von Pensionsfonds und Versicherungen über Vermögensverwalter und Finanzberater bis hin zu Online-Brokern – die Möglichkeit, in Smart Beta-ETF auf Anleihen zu investieren.

Das für Mitte April geplante Listing der ETF an der Londoner Börse bedeutet eine deutliche Ausweitung des Angebots an fundamental gewichteten globalen Staatsanleihen sowie globalen und europäischen Unternehmensanleihen. Das Listing eines ETF auf lokale Anleihen von Emerging Markets ist für Anfang Mai geplant.

Partner und Pioniere

LOIM hat gemäss eigenen Angaben mehr als fünf Jahre Erfahrung bei fundamental gewichteten Anleihen-Investments. Die Firma hat als eine der ersten diesen Ansatz entwickelt und Indizes hierauf berechnet.

ETF Securities stellt, wie es weiter heisst, ergänzend die Expertise auf dem Gebiet der Produktstrategie und Infrastruktur für ETF zur Verfügung. Das Unternehmen ist ein Pionier für spezialisierte Investmentlösungen und hat im Jahr 2003 den weltweit ersten ETC auf Gold auf den Markt gebracht.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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