Rückschlag für Pimco: Aktienchefin springt ab

Die erst im vergangenen Jahr als Chief Investment Officer bei dem Fondsverwalter angeheuerte Aktienchefin wird das Unternehmen wieder verlassen. Zudem werden zwei Aktienfonds geschlossen.

Die globale Aktienchefin Virginie Maisonneuve (Bild) verlasse die Investmentgesellschaft per Ende Juni, teilte die Nachrichtenagentur «Reuters» am Donnerstag mit.

Pimco hatte sie erst vor anderthalb Jahren vom Branchenrivalen Schroders abgeworben. Die Position von Maisonneuve werde nicht wieder besetzt, hiess es weiter.

Maisonneuve arbeitet im Londoner Büro von Pimco. Sie trat ihre Stelle an, nachdem Pimco-Mitgründer Bill Gross das Handtuch geworfen hatte. Der legendäre Anleihe-Investor hatte im September 2014 überraschend das Unternehmen verlassen und ist nun für Janus Capital Group tätig.

Weitere Personen gehen

Ausserdem kündigte die Pimco an, zwei ihrer Aktienfonds zu schliessen. Den weiteren Angaben zufolge werden auch Portfoliomanager und Analysten, die für die betroffenen Fonds Pathfinder und Emerging Market Equity arbeiten, das Unternehmen verlassen.

Trotz des Abgangs Maisonneuves und der Schliessung der Fonds blieben Aktien ein wichtiger Bestandteil von Pimcos Investitionen, betonte Pimco-CEO Douglas Hodge.

Insgesamt verwaltet Pimco 1,6 Billionen Dollar und ist vor allem als Anleiheinvestor mit seinem Flaggschiff Total Return bekannt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Generali

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Bellevue

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