Martin Ebner zahlt Sonderentschädigung an seine Mitarbeiter

Die von Martin Ebner kontrollierte BZ Bank hat im ersten Halbjahr 2015 ausserordentlich gut gearbeitet. Zudem erhalten die Mitarbeiter aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Bank eine Sonderentschädigung.

Die BZ Bank erzielte für die am 31. Mai 2015 abgeschlossene erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres einen Reingewinn von 12,8 Millionen (im Vorjahr: 8,7 Millionen) Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

Den Hauptbeitrag zum Erfolg lieferte wiederum das Kommissionsgeschäft mit 13,4 Millionen Franken, gegenüber 10,1 Millionen Franken im Vorjahr; während der Handelserfolg 5,8 Millionen (2,3 Millionen) Franken sowie der Erfolg aus dem Zinsengeschäft unverändert 100'000 Franken ausmachten. 

Personalaufwand: eine Million Franken

Das gemäss eigenen Angaben sehr gute Ergebnis erlaubt der BZ Bank im Hinblick auf das dreissigjährige Bestehen des Unternehmens im Mai 2015 eine Sonderentschädigung an die Mitarbeiter der Bank auszuzahlen. Der Personalaufwand in der Berichtsperiode war deshalb um rund 1 Million Franken höher als im ersten Halbjahr 2014.

Das ausgewiesene Eigenkapital der BZ Bank betrug per Ende der Berichtsperiode 41,9 Millionen Franken, während es sich Ende Geschäftsjahr 2014 auf 44,2 Millionen Franken belaufen hatte; die Bilanzsumme betrug per Ende Mai 411,0 Millionen Franken, gegenüber 433,3 sechs Monate zuvor.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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