Ex-UBS-Händler muss hinter Gitter

Im Londoner Prozess um manipulierte Zinsen hat der Richter den einstigen Star-Händler Tom Hayes für schuldig befunden. Ihm droht eine drakonische Haftstrafe.

Die Jury befand den ehemaligen UBS-Libor-Händler Tom Hayes in acht Fällen der Verschwörung zum Betrug für schuldig, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» am Montag mitteilte.

Nun drohen dem 35-Jährigen eine Für jeden Anklagepunkt eine zehnjährige Gefängnisstrafe.

Der Gier erlegen

Die Anklage machte Gier als Tatmotiv aus und erklärte, Hayes sei für seine missliche Lage selbst verantwortlich. Nach Erkenntnissen der britischen Strafverfolgungsbehörde SFO war Hayes einer der Hauptprotagonisten in der Zinsaffäre, welche die Grossbanken rund um den Globus Milliardenstrafen kostete.

Einzelne Händler hatten nachweislich an wichtigen Referenzzinsen wie dem Libor geschraubt, um Gewinne und hohe Boni einzustreichen.

Leiden am Asperger-Syndrom

Die Verteidigung vermochte mit ihrer Argumentation nicht zu überzeugen. Sie argumentiere, dass Hayes Vorgesetzte von den Manipulationen gewusst hätten, und das gesamte System unlauter gewesen sei.

Hayes, der nachweislich am Asperger-Syndrom leidet, hatte auf nicht schuldig plädiert. Er nahm ein früheres Geständnis zurück, als er seine Anwälte austauschte.

 

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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