Berater vs. Investmentbanker: Welcher Job attraktiver ist

Money@shutterstock.com

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Zwischen einer Karriere bei einer Beratungsfirma oder im M&A-Bereich einer Investmentbank zu entscheiden, mag schwerfallen. Eine aktuelle Umfrage aus Grossbritannien hilft Unentschlossenen auf die Sprünge.

Viele Hochschulabgänger würden sich laut Alice Leguay für eine Branche entscheiden, ohne die finanziellen Folgen genau abzuwägen, konstatiert die Co-Gründerin des britischen Lohnspezialisten «Emolument» in einer aktuellen Analyse.

Ein Fehler, denn gerade in der Finanzbranche unterscheiden sich die Verdienstmöglichkeiten teils eklatant. So bezieht im Schnitt ein Berater bei Firmenfusionen und Übernahmen (M&A) einer Investmentbank nach 15 Jahren Berufserfahrung im Schnitt einen Bonus von 170'000 Pfund – umgerechnet gut 270'000 Franken (siehe Tabelle).

Emolument 1

Zum Vergleich: Bei Beratungsfimen beträgt der Durchschnitts-Bonus eines Strategieberaters mit ebenfalls 15 Jahren Berufserfahrung weniger als 9'000 Franken. Dieses krasse Ungleichgewicht bei den Boni zieht sich auf allen Stufen bis zum «Junior» hinab durch.

Grosse Unterschiede auch beim Fixum

Auch beim Fixum unterscheiden sich die beiden Branchen deutlich. Ab der Junior-Stufe beträgt die Differenz im Schnitt 17'000 Franken – und je höher der Rang desto breiter die Lohn-Kluft.

Die krassen Lohnunterschiede sind wohl auch darauf zurückzuführen, dass das 2015 ein Rekordjahr für Fusionen und Übernahmen war. Somit dürfen M&A-Banker wohl mit höheren Boni rechnen.

Geld macht nicht glücklich

Doch zu meinen die M&A-Banker, seien zufriedener mit ihren signifikant höheren Vergütungen, wäre irrig. Denn laut der Erhebung von Emolument sind nur 39 Prozent «happy» mit ihrer Leistungszulage (siehe Tabelle). In der Consulting-Branche sind es mit 40 Prozent nur unwesentlich mehr.

Emolument happy 2

In beiden Branchen überwiegt die Unzufriedenheit beziehungsweise Unsicherheit über die Bonushöhe. Für die Erhebung wurden insgesamt gut 2'400 Mitarbeiter aus der Finanzbranche in Grossbritannien befragt.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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