St.Galler Kantonalbank: Deutscher Hoffnungsschimmer

SGKB Deutschland in München, (Bild: Wikimedia Commons)

SGKB Deutschland in München, (Bild: Wikimedia Commons)

Seit 2009 betreibt die St. Galler Kantonalbank (SGKB) eine voll lizensierte Tochter in München – dies, um im wichtigen Private Banking mit deutschen Kunden den Marktzutritt sicherzustellen.

Von der SGKB Deutschland kommen neuerdings gute Nachrichten: Wie das Schweizer Mutterhaus anlässlich des Jahresberichts 2015 am Mittwoch vermeldete, liegt die operative Entwicklung der Tochtergesellschaft nun «erfreulich über dem Business Case». Demnach betreut die ganze SGKB Gruppe ein Geschäftsvolumen von Kunden mit Domizil Deutschland von insgesamt 3,1 Milliarden Franken. Davon sind 0,8 Milliarden Franken in der SGKB Deutschland gebucht.

Wie SGKB-Chef Roland Ledergerber an Mittwoch vor den Medien ausführte, konnte die Deutschland-Tochter allein letzten Januar Neugeld in der Höhe von 40 Millionen Euro anziehen.

Schwarze Null mehrfach verschoben

Zum Ertrag der Deutschland-Tochter machte die SGKB keine Angaben; die ab Anfang Jahr von Walter Ernst geführte Einheit, die seit 2011 auch eine Niederlassung in Frankfurt betreibt und sich personell verstärkte, schrieb 2014 noch rote Zahlen.

Dies zwang die Schweizer Mutter, den Break-even für die deutsche Tochter wiederholt in die Zukunft zu verlegen. 2009 wurde dieser in fünf Jahren versprochen. Anfang 2014 verschob die SGKB dann die schwarze Null aufs Jahr 2017. Im Sommer 2015 wurde das Ziel schliesslich auf 2020 hinausgeschoben.

Nun sieht es danach aus, als könnte der Termin eingehalten werden. Noch mehr: «Wir sollten den Break-even ungefähr im Jahr 2018 erreichen», gab sich Ledergerber überzeugt.

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NEWS GANZ KURZ

VP Bank

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das «A–»-Rating für die VP Bank bestätigt und erhöht den Ausblick von «Negative» auf «Stable». Damit würden die operativen Fortschritte der VP Bank und die Bewirtschaftung der Risiken sowie die starke Kapitalausstattung und die erfolgreiche Integration der Centrum Bank berücksichtigt, hiess es.

Clientis Bank im Thal

Die Regionalbank hat den Halbjahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 30 Prozent auf 385'000 Franken gesteigert. Dazu beigetragen hat das gute Zinsengeschäft mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Crealogix

Das Bankenberatungszentrum St. Gallen und Crealogix haben eine Partnerschaft für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich beschlossen: Mit der Lösung «I know! Banking» bieten die beiden Unternehmen eine Cloud-Lösung mit digitalen Lerninhalten zu den wichtigsten Themen im Banking an.

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

Schwyzer Kantonalbank

Im ersten Halbjahr sank der Gewinn des Innerschweizer Finanzinstituts um 3,4 Prozent auf knapp 33 Millionen Franken. Unter anderem belasteten höhere Wert-Berichtigungen auf Beteiligungen das erste Halbjahr. Dank einer substanziellen Volumenzunahme kam das Zinsengeschäft mit einem Brutto-Erfolg von gut 91 Millionen Franken in etwas auf Vorjahres-Niveau zu liegen. Für das 2016 rechnet die Bank mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahr.

Bank Coop

Die Bank Coop hat im ersten Halbjahr 2016 einen leichten Gewinnrückgang auf 22,7 Millionen Franken erlitten. Die Bank erklärt dies mit höheren Investitionen für verschiedene digitale Projekte, Umbauten sowie einer höheren Zuweisung an die Reserven für Bankrisiken. Im Zinsengeschäft konnte Bank Coop leicht zulegen, warnt jedoch vor dem anhaltenden Margendruck.

Fonds

Die «Brexit»-Turbulenzen haben auch bei den in der Schweiz gehandelten Fonds Spuren hinterlassen. Laut dem Schweizerischen Fondsverband Sfama verminderten sich die verwalteten Vermögen um 17 Milliarden Franken. Die Netto-Mittelabflüsse betrugen knapp 2,3 Milliarden Franken.

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