Deutsche Bank holt sich Schweizer IT-Topshot

René Keller, Deutsche Bank

Die Deutsche Bank wird umgebaut – auch mit dem Ziel, das Wealth Management zu stärken. Dafür holt sich das Institut einen neuen Chief Information Officer. Er ist hierzulande ein Altbekannter.

René Keller wird neuer Chief Information Officer (CIO), Private, Wealth & Commercial Clients (PW&CC), der Deutschen Bank. Keller tritt seinen Job am kommenden 1. Juni an, wie die Deutsche Bank mitteilte.

Der 52-Jährige Informatiker ist in der Schweizer Finanzszene wohl bekannt. Er hat verschiedene leitende Positionen im IT-Bereich beim Versicherer Swiss Life sowie bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse bekleidet.

Zahlreiche Positionen neu besetzt

Die letzten drei Jahre war Keller bei der Deutschen Börse beschäftigt, zuletzt als Group CIO. Davor war er in Dubai bei Information Mosaic der Chief Operating Officer gewesen.

Die Deutsche Bank hat zuletzt mehrere Positionen im IT- und Operations-Bereich neu besetzt. Kellers Erfahrungen aus der Umsetzung von IT-Transformationen in der Finanzbranche seien für die Deutsche Bank von hohem Wert, wurde Kim Hammonds, Chief Operating Officer, in der Mitteilung zitiert.

Die Grossbank befindet sich in einem fundamentalen Umbau, der unter anderem die Stärkung des Vermögensverwaltungsgeschäftes zum Ziel hat.

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NEWS GANZ KURZ

Raiffeisen

Die Zertifizierung der Energieeffizienz von Gebäuden erfährt in der Schweiz laut Raiffeisen breite Unterstützung. Die genossenschaftlich organisierte Bank und grösste Hypothekengeberin der Schweiz trägt dem Rechnung und bietet neu eine energetische Immobilienbewertung in der Hypothekenberatung an.

Profidata

Profidata, der Softwaredienstleister für Finanzunternehmen, hat in Deutschland die Abraxas übernommen. Abraxas ist spezialsiert auf die Konsolidierung und Qualitätssicherung von Finanzmarktdaten, Marktgerechtigkeitsprüfungen und Fair-Value-Berechnungen.

SigFig

Der amerikanische Robo-Advisor, an dem sich kürzlich auch die UBS beteiligte, hat eine weitere Finanzierungs-Runde erfolgreich hinter sich gebracht. Von diversen Investoren, darunter die Schweizer Grossbank und die spanische Banco Santander, löste SigFig rund 40 Millionen Dollar.

State Street

Der US-Asset-Manager State Street ist in Genf zum offiziellen Research Partner des International Forum of Sovereign Wealth Funds gewählt worden. Eines der ersten Forschungsprojekte sind langfristige Anlagestrategien.

Unicredit

Unicredit steigt in den Schweizer ETF-Markt ein. Die italienische Bank emittiert zwei ETFs an SIX Swiss Exchange und übernimmt für diese auch das Market Making. Damit wächst die Zahl der ETF-Anbieter an SIX Swiss Exchange erstmals auf 22 und die Produktauswahl steigt auf einen neuen Höchststand von 1‘240 Produkten.

Swisscard

Die Kreditkarten-Tochter der Grossbank Credit Suisse emittiert weitere so genannte Asset Backed Securities (ABS) zur eigenen Refinanzierung. Die neue Transaktion im Umfang von 200 Millionen Franken besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei Jahren, die an der SIX kotiert werden.

Credit Suisse

Die mächtige Rating-Agentur Fitch zieht der Schweizer Grossbank Punkte ab. Das Langzeit-Bonitäts-Rating senkt die Agentur dazu um eine Stufe auf A- von bislang A gesenkt. Der Ausblick wird auf «stabil» von «positiv» revidiert. Die Rating-Abstufungen begründet Fitch mit der Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Bank gegenüber den gestiegenen Herausforderungen an den Kapitalmärkten.

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