Partners Group enteilt dem Frankenschock

Partners Group ist im abgelaufenen Jahr trotz des für die Branche widrigen Umfelds stark gewachsen. Der Geschäftsausbau habe damit die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse wettgemacht, teilte der Zuger Spezialist für Privatmarkt-Investments am Dienstag mit.

Die verwalteten Vermögen stiegen demnach um 22 Prozent auf 46 Milliarden Euro, wie Partners Group schon im Januar mitgeteilt hatte.

Zielband verfehlt

Dies führte nun zu einem Anstieg der Einnahmen in Franken um 8 Prozent auf 619 Millionen Franken, wie es am Dienstag weiter hiess.

Dennoch hinterliess die Frankenstärke Spuren: Die wichtige Ebitda-Marge sank von 60 auf 59 Prozent und damit unter das von Partners Group angestrebte Zielband. Das Ebitda (Betriebsgewinn) belief sich auf 367 Millionen Franken. Der adjustierte Nettogewinn wuchs um 18 Prozent auf 396 Millionen Franken an.

Zuversichtlich für 2016

Basierend auf dem «soliden operativen Ergebnis in sämtlichen Anlageklassen und Regionen» schlägt der Vermögensverwalter seinen Aktionären eine Dividende von 10.50 Franken vor – ein Viertel mehr als im Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet Partners Group damit, dass die Nachfrage für Investitionsprogramme und individualisierte Mandate in sämtlichen Anlageklassen, Regionen und für sämtliche Arten von Investoren weiter bestand haben wird.

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Raiffeisen

Die Zertifizierung der Energieeffizienz von Gebäuden erfährt in der Schweiz laut Raiffeisen breite Unterstützung. Die genossenschaftlich organisierte Bank und grösste Hypothekengeberin der Schweiz trägt dem Rechnung und bietet neu eine energetische Immobilienbewertung in der Hypothekenberatung an.

Profidata

Profidata, der Softwaredienstleister für Finanzunternehmen, hat in Deutschland die Abraxas übernommen. Abraxas ist spezialsiert auf die Konsolidierung und Qualitätssicherung von Finanzmarktdaten, Marktgerechtigkeitsprüfungen und Fair-Value-Berechnungen.

SigFig

Der amerikanische Robo-Advisor, an dem sich kürzlich auch die UBS beteiligte, hat eine weitere Finanzierungs-Runde erfolgreich hinter sich gebracht. Von diversen Investoren, darunter die Schweizer Grossbank und die spanische Banco Santander, löste SigFig rund 40 Millionen Dollar.

State Street

Der US-Asset-Manager State Street ist in Genf zum offiziellen Research Partner des International Forum of Sovereign Wealth Funds gewählt worden. Eines der ersten Forschungsprojekte sind langfristige Anlagestrategien.

Unicredit

Unicredit steigt in den Schweizer ETF-Markt ein. Die italienische Bank emittiert zwei ETFs an SIX Swiss Exchange und übernimmt für diese auch das Market Making. Damit wächst die Zahl der ETF-Anbieter an SIX Swiss Exchange erstmals auf 22 und die Produktauswahl steigt auf einen neuen Höchststand von 1‘240 Produkten.

Swisscard

Die Kreditkarten-Tochter der Grossbank Credit Suisse emittiert weitere so genannte Asset Backed Securities (ABS) zur eigenen Refinanzierung. Die neue Transaktion im Umfang von 200 Millionen Franken besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei Jahren, die an der SIX kotiert werden.

Credit Suisse

Die mächtige Rating-Agentur Fitch zieht der Schweizer Grossbank Punkte ab. Das Langzeit-Bonitäts-Rating senkt die Agentur dazu um eine Stufe auf A- von bislang A gesenkt. Der Ausblick wird auf «stabil» von «positiv» revidiert. Die Rating-Abstufungen begründet Fitch mit der Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Bank gegenüber den gestiegenen Herausforderungen an den Kapitalmärkten.

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