LLB holt Swisscanto-Kadermann an Bord

Bruno Schranz

Bruno Schranz

Neuer Leiter des Geschäftsbereich Fund Services bei der Liechtensteinischen Landesbank wird ein ehemaliger Swisscanto-Banker und ZKB-Veteran.

Ab 1. Juli ist neu Bruno Schranz verantwortlich für das Depotbank- und Fondsadministrationsgeschäft der LLB-Gruppe. Zudem wird er Vorsitzender der Geschäftsleitung der LLB Fund Services. Dies teilte die Liechtensteinische Landesbank (LLB) am Freitag mit.

Schranz tritt die Nachfolge von Natalie Epp an, die ab Mitte Jahr als neues Mitglied der Gruppenleitung die Division Institutional Clients führen wird.

Langjährige Karriere bei der ZKB

Zuvor war Schranz bei der Swisscanto Fondsleitung als stellvertretender CEO für den Geschäftsbereich Business Development verantwortlich. Davor war er CEO der Balfidor Fondsleitung.

Mit diesen Engagements in den beiden Tochtergesellschaften der Zürcher Kantonalbank (ZKB) war er insgesamt über 20 Jahre für die Zürcher Kantonalbank tätig, unter anderem führte er das Produkt-Management Investment Services sowie die Produktion und den Vertrieb von Fondsprodukten.

Seit der Übernahme der Swisscanto durch die ZKB im März 2015 haben einige, teils sehr erfahrene Swisscanto-Banker bei der Konkurrenz angeheuert, wie finews.ch verschiedentlich berichtete.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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