HSBC-Datendiebe glauben an ihre Unschuld

Obwohl sie Tausende von Kundendaten an Frankreich übergeben haben, glauben die beiden HSBC-Angestellten, dass sie nichts Illegales getan haben.

Seit der HSBC-Datenaffäre ist bekannt, dass die beiden ehemaligen Angestellten Herve Falciani und Georgina Mikhael für die Übermittlung der Kundendaten an Frankreich verantwortlich sind. Die beiden wollen jedoch nichts von einem illegalen Vorgehen wissen. Sie behaupten, dass sie zu keinem Zeitpunkt Geld für die geheimen Kundendaten verlangt haben.

Ganz im Gegensatz zu ihrem deutschen Pendant. Der Informant, der die Steuer-CD an Deutschland verkauft hatte, verdiente sich damit ein goldenes Näschen. «Ich bin kein Robin Hood. Ich bin kein Söldner. Ich habe wie ein Bürger gehandelt», sagt Falciani gegenüber «Bloomberg».

Ganz so gutbürgerlich scheint das Vorgehen der beiden Datendiebe jedoch nicht gewesen sein. Beide stehen unter Verdacht gegen das Bankgeheimnis verstossen zu haben. Bei einer Razzia in Falcianis Haus in Südfrankreich wurden Kopien von HSBC-Kundendanten von der Polizei sichergestellt. Falciani hat bisher zugegeben, dass er Kopien von Tausenden von Kundendaten besessen hat.

Offene Stellen bei HSBC finden Sie unter diesem Link.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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