Zinsumfeld macht Clientis-Banken zu schaffen

Die 22 Regionalbanken der Clientis Gruppe verzeichneten im 1. Halbjahr 2010 einen Gewinnrückgang. Die Zinsmarge hat sich nochmals verengt.

Wegen des hohen Drucks auf die Zinsmarge reduzierte sich der Erfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft um 3 Prozent auf 127,3 Millionen Franken, wie die Gruppe am Montag mitteilte.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der mit einem Anteil von 83 Prozent am Gesamtertrag die Haupteinnahmequelle der Clientis-Banken bildet, nahm um 3,8 Prozent auf 105,2 Millionen Franken ab.

Zwei neue Geschäftsstellen geplant

Der Geschäftsaufwand stieg leicht um 0,5 Prozent auf 85,2 Millionen Franken – namentlich wegen Vorleistungen für die künftige Informatiklösung. Geprägt durch diese Entwicklung reduzierte sich der Bruttogewinn um 9,3 Prozent auf 42,1 Millionen Franken. Der Konzerngewinn ging um 7 Prozent auf 29,3 Millionen Franken zurück.

Bis Ende 2010 will die Gruppe zwei neue Geschäftsstellen eröffnen, nämlich in Wattwil durch die Clientis Bank Toggenburg sowie in Burgdorf durch die Clientis Bernerland Bank.

Weitere Investitionen geplant

Neben den Neueröffnungen sind für das laufende Geschäftsjahr zusätzliche Investitionen in das Filialnetz geplant. Die Clientis Banken beschäftigten per Mitte 2010 insgesamt 664 Vollzeitmitarbeitende in ihren 97 Geschäftsstellen.


Die detaillierten Zahlen zum Halbjahresabschluss 2010 finden Sie unter diesem Link.

Offene Stellen bei der Clientis finden Sie unter diesem Link.

 

 

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