Deutsche Bank: Asset Management wird überprüft

Nichts ist mehr in Stein gemeisselt in der Finanzwelt. Die Deutsche Bank evaluiert ihr Asset Management. Alle Optionen kommen in Betracht.

Die Deutsche Bank hat am Dienstagabend in einem Communiqué bekannt gegeben, dass sie eine strategische Überprüfung ihres Unternehmensbereichs Asset Management weltweit durchführen wird.

Das bedeutet nichts anderes, als dass das Konzept der Universalbank nicht mehr zwingend ist. Gemeint ist damit das Prinzip der «integrierten Bank» mit sämtlichen Geschäftsbereichen, wie es auch von der UBS und der Credit Suisse vertreten wird.

Die Bank stehe «selbstverständlich» weiter zum Asset Management, heisst es weiter; die Überprüfung sei Teil ihrer kontinuierlichen Bemühungen, einen optimalen Geschäftsmix zu gewährleisten und in allen Geschäftsfeldern zu den Marktführern zu gehören.

DWS als Ausnahme

Die strategische Überprüfung des Unternehmensbereichs Asset Management konzentriert sich vor allem auf die Analyse der jüngsten regulatorischen Veränderungen, damit verbundener Kosten und der Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld sowie deren Auswirkungen auf den Geschäftsbereich und seine Wachstumsaussichten.

Alle strategischen Optionen kommen aber in Betracht, wie es weiter heisst. Also auch ein Verkauf.

Die Überprüfung erstreckt sich auf den gesamten Unternehmensbereich Asset Management weltweit mit Ausnahme des Geschäfts der DWS in Deutschland, Europa und Asien, das ein Kernbestandteil des Angebots der Deutschen Bank für private Kunden in diesen Märkten bleibt.

Leistung maximieren

Kevin Parker, Global Head of Asset Management und Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank: «Die Überprüfung orientiert sich in erster Linie an unseren Verpflichtungen als Vermögenstreuhänder und an den Interessen unserer Kunden. Unser Ziel ist es, die beste strategische Option zu finden, um die Leistung und das Potenzial im Unternehmensbereich Asset Management zu maximieren.»

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Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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