Carmignac Gestion: Neuer Mann in Zürich

Der französische Vermögensverwalter verstärkt sein Engagement im Schweizer Markt und holt erneut einen Vertriebsmann. Diesmal von HSBC.

Benjamin Boyer unterstützt künftig das für die Schweiz zuständige Team von Carmignac Gestion: Der Franzose kümmert sich um den Ausbau der Beziehungen mit unabhängigen Finanzberatern, Family Offices, Banken, Versicherungsgesellschaften und anderen Drittparteien im französischsprachigen Teil der Schweiz.

Dabei wird er mit Magali Di Filippo zusammenarbeiten, die im April aus dem Mutterschaftsurlaub zurückkehren wird.

Mit der Einstellung von Benjamin Boyer besteht das für die Schweiz zuständige Team unter der Leitung von Marco Fiorini aus sechs Personen. Im Januar wurde bekannt, dass Carmignac eine ständige Niederlassung in Zürich eröffnen wird. Und im September 2012 holte das französische Unternehmen mit Katja Wiechers von BNP Paribas und Alexander Bischoff von Fisch Asset Management zwei neue Vertriebsleute für die Schweiz. 

Benjamin Boyer arbeitet seit gut als 10 Jahren in der Vermögensverwaltungsbranche. Er war 7 Jahre bei HSBC Global Asset Management tätig, wo er zuletzt die Funktion des Head of Wholesale in Switzerland innehatte und die Schweizer Niederlassung in Genf aufbaute.

Zuvor arbeitete er in Frankreich für CDC IXIS und SINOPIA AM. Benjamin Boyer hat an der Universität Assas in Paris studiert und verfügt über einen Magisterabschluss im Bereich Bankwesen und Finanzen.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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