| Grosse regionale Lohnunterschiede |
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| Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 15:21 Uhr |
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Die Finanzjobs in Zürich und Zug sind besser bezahlt als anderswo. Die Saläre haben hier unter der Finanzkrise weniger gelitten, besagt eine Studie. In der Region Zürich lässt sich ein deutlicher Trend bei den Motivationsfaktoren ausmachen, stellt Page Personnel Schweiz in der «Salary Survey Finance & Accounting 2010 - 2011» fest. Der Lohn verliert als Entscheidungsfaktor für eine Stellenwahl an Gewicht. Arbeitsinhalt, erwartete Jobsicherheit und Karriereperspektiven werden stattdessen immer wichtiger. Junge Berufstätige sind bereit, ihre Lohnvorstellungen zu senken, wenn das Gesamtpaket interessant ist. Die Löhne haben in dieser Region unter der Krise vergleichsweise wenig gelitten. Innerhalb der Deutschschweiz existieren aber teilweise deutliche Lohnunterschiede: Generell sind die Löhne in Zürich, Zug und Schaffhausen höher als in der Ostschweiz, in Luzern oder in Graubünden. Industrieunternehmen rekrutieren heute weit mehr Personal als die Banken. Diese gehen momentan noch behutsam vor. Allerdings ist das Lohnniveau bei Banken und im Finanzsektor noch immer deutlich höher als in der Industrie. Während die Pharma-Branche die Krise weitgehend unbeschädigt überstanden hat, haben die Industrieunternehmen im Gegensatz dazu viele Entlassungen vorgenommen und temporäre Lösungen bevorzugt. Die Kandidaten beginnen wieder, wie auch in der restlichen Deutschschweiz, marktorientiert zu denken und jeweils verschiedene Angebote zu vergleichen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Immer öfter wird zugunsten einer besseren Work-Life-Balance ein geringeres Einkommen in Kauf genommen, stellt Page Personnel Schweiz fest.
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