RIM startet Attacke auf iPad

Der Blackberry-Hersteller hat die Lancierung eines eigenen Tablets bekannt gegeben. Das Tool soll jedoch erst nächstes Jahr in den Läden stehen.

playbook_RIMAn der jährlichen Entwicklerkonferenz in San Francisco hat Reasearch in Motion (RIM), die Herstellerin der Blackberrys ihren Vorstoss auf das Gebiet der Tablet-Computer bekannt gegeben. Das Gerät soll entgegen seinem Namen «Playbook» auch als Business-Tool funktionieren und zielt gegen das bisher weitgehend konkurrenzlose iPad.

Im Gegensatz zum iPad besitzt das Playbook zwei Kameras, die somit Videotelefonie ermöglichen. Ein Seitenhieb gegen Apple zeigt RIM auch bei der Präsentation des Playbooks, bei der besonderen Wert auf Multitasking und volle Internet-Kompatibilität, mit Flash-Unterstützung, gelegt wird.

Volle Business-Integration

Die Web-Technologie von Adobe wird beim iPad nicht angezeigt, was zu Protesten auf Anwenderseite geführt hat. Auch können auf dem iPad mit der derzeitigen Software keine Programme nebeneinander ausgeführt werden. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten ist das Playbook mit seinem 7-Zoll-Bildschirm wesentlich kleiner.

Zudem ist das RIM-Tablet mit dem Blackberry Enterprise-Server kompatibel und soll damit eine einfache Integration am Arbeitsplatz gewährleisten. Auch sollen sich die Daten des Playbook mit anderen Blackberry-Geräten abgleichen lassen.

Weitere Konkurrenten in den Startlöchern

Bis das Playbook in den Geschäften erhältlich sein wird, geht es jedoch noch eine Weile. Erst im kommenden Jahr soll das Gerät in den Läden stehen. Bis dahin wird das iPad noch den einen oder anderen weiteren Konkurrenten hinzu bekommen.

Denn die Konkurrenz lässt nicht auf sich warten. Samsung hat an der IFA ihren Kandidaten bereits vorgestellt. Das «Galaxy Tab» – auch ein 7-Zoll-Tablet – das auf dem Betriebssystem Android läuft, soll ab Oktober erhältlich sein.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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