Klaus Wellershoff auch bei Kaiser Partner

Der Ex-Chef-Ökonom der UBS wird volkswirtschaftlicher Berater der Liechtensteiner Privatbank. Zudem engagiert diese einen CS-Mann.

Kaiser Partner ist mit der Zürcher Beratungsfirma Wellershoff & Partners eine strategische Allianz eingegangen.

Wie die Liechtensteiner Privatbank mitteilt, wird sie künftig «in enger Zusammenarbeit mit Wellershoffs Team Anlagestrategien und neue Dienstleistungen entwickeln, welchen Profitabilität, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein gleichermassen als Parameter zugrunde liegen».

Wellershoff.Kaiser

Klaus Wellershoff (links) sei ein «Gleichgesinnter», so Fritz Kaiser (rechts), der Executive Chairman von Kaiser Partner.

Wellershoff übernimmt in diesem Zusammenhang bei Kaiser Partner die Rolle eines Chief Economic Advisor. Zudem werde Joachim Klement, der Chief Investment Officer von Wellershoff & Partners, bei Kaiser Partner die Funktion des Chief Investment Advisor übernehmen.

Die beiden Unternehmen – Kaiser Partner und Wellershoff & Partners – bleiben kapitalmässig unabhängig.

«Viel versprechende Positionierung»

«Kaiser Partner hat sich für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen am Finanzplatz Schweiz Liechtenstein eine viel versprechende Positionierung geschaffen», urteilt Wellershoff über Kaiser Partner.

Im weiteren bekommt auch die Geschäftsleitung der Privatbank ein neues Gesicht. Auf Thomas Trauth, der die Bank Ende Juni verlassen wird, folgt Ariel Sergio Goekmen. Er wird den Vorsitz der Geschäftsführung der Privatbank übernehmen und gleichzeitig das Privatbanking leiten. Derzeit ist Goekman bei der Credit Suisse als Direktor im Private Banking tätig.

Bereits Anfang April stiess Christian Reich als neues Mitglied der Geschäftsführung zur Privatbank. Er zeichnet für den Bereich Operations verantwortlich. Reich war in den letzten Jahren als stellvertretender Geschäftsführer bei der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht zuständig für Banken und Wertschriften.

Wellershoff bereits im Dienst der Zuger Kantonalbank

Im vergangenen November ging Wellershoff & Partners auch mit der Zuger Kantonalbank eine Partnerschaft ein.

Seither analysiert die Firma für das Zuger Finanzinstitut die Makroökonomie sowie die globalen Anlagemärkte und erarbeitet Vorschläge für die strategische Vermögensallokation. Zudem nimmt Wellershoff & Partners im Anlagekomitee der Zuger Kantonalbank Einsitz.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
  • Morgan-Stanley-CEO macht Kasse mit Bankaktien
  • Trumps Kabinett der Milliardäre
  • London: Der Investmentbanker Europas
  • Der Sanierer soll ein Insider-Händler sein
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

weitere News