Baloise kündigt starke Dividende an

Die Basler Versicherung weist mit die wenigsten Schadensmeldungen bei den Autoversicherungen auf und will weiterhin nur die profitabelsten Kunden aufnehmen.

In der Versicherungsbranche fragt sich männiglich, ob sich die Baloise mit ihrer Konzentration auf Profitabilität nicht aus dem Markt manövriert.

An der «Helvea's Swiss Equities»-Konferenz hielt CEO Martin Strobel aber ein Plädoyer für die strenge Kundenselektion. Er versprach am Freitag, die hohe Profitabilität des Sachversicherungsgeschäfts zu pflegen.

«Sicherheits»-Konzept auch für die Aktionäre

Seine Versicherung würde dafür mit einem der geringsten Schadenszahlungsaufkommen in der Branche entschädigt, führte Strobel am Freitag aus. Mit ihrem «Sicherheits»-Konzept, mit dem sie Kunden zur Prävention anrege, gelinge es zudem, die Kundentreue zu erhöhen. 

Strobel will das in der Schweiz lancierte Konzept deshalb auch nach Belgien und Deutschland exportieren. Weiter sollte es den Turnaroung in Deutschland befördern, dass dort nun Manager am Ruder sind, die Erfahrung aus Belgien und der Schweiz einbringen. 

Zu guter Letzt stellte er in Aussicht, dass die Baloise an ihrer grosszügigen Dividendenpolitik festhalten werde.

 

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NEWS GANZ KURZ

CFT

Compagnie Financière Tradition rechnet für 2014 mit einem «signifikant» höheren Nettoergebnis der Gruppe als im Vorjahr. Die Geschäftstätigkeit sei im 2. Halbjahr 2014 stärker gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Jamie Dimon

J.P-Morgan-Boss Jamie Dimon kassierte 2014 wie im Jahr zuvor trotz Gewinneinbussen 20 Millionen Dollar Gehalt. Die Bezahlung setzt sich aus einem Grundgehalt von 1,5 Millionen, Aktienprämien von 11,1 Millionen und einem Barbonus von 7,4 Millionen Dollar zusammen.

ZKB

Auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) gibt den Nationalbank-Strafzins von 0,75 Prozent an Grosskunden weiter. Negativzinsen für Kleinsparer und Kleinunternehmen seien auf dem jetzigen Stand nicht vorgesehen, so die Bank weiter. Es käme hingegen zu Anpassungen bei den Konto-Konditionen.

Nidwaldner Kantonalbank

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat 2014 den Bruttogewinn um 7 Prozent auf 27 Millionen Franken gesteigert. Nach Abschreibungen und der Dotierung der Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Gewinn auf Vorjahreshöhe von 14,9 Millionen Franken. Damit könne an der bisherigen Ausschüttungspolitik festgehalten werden, so die Bank. Die Dividende bleibt weiterhin bei 23,0 Prozent.

Lombard Odier

Die Genfer Privatbank gibt den Negativzins von 0,75 Prozent der Schweizerischen Nationalbank an einige ihrer Kunden weiter. Die Massnahme betrifft Bargeld-Bestände von über 100'000 Franken.

Kendris

Die in der Unternehmensberatung tätige Kendris-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 2 Prozent auf 41,3 Millionen Franken erhöht. Kendris nutze die Veränderungen innerhalb der Finanzmarktindustrie, um sich noch stärker als einer der führenden Outsourcing-Partner für Family Offices, vermögende Privatpersonen und Unternehmen zu positionieren.

BEKB

Die BEKB, Betreiberin der OTC-Börse, hat ein neues Segment namens «OTC-X Early Stage» eingeführt. Investoren soll so der Handel mit Aktien von risikoreichen Start-Up-Unternehmen und schnell wachsenden Firmen ermöglicht werden.

Credit Suisse

Die Währungsturbulenzen haben laut der Grossbank nur sehr geringen Einfluss auf das Eigenkapital gehabt. Kapital, das ausserhalb der Schweiz alloziert werde, sei in der Regel gehedgt.

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