Mobiliar beruft ehemalige SNB-Bankrätin in den Verwaltungsrat

Laura Sadis

Laura Sadis

Die Genossenschafter des Versicherers Mobiliar haben zwei Frauen neu in den Verwaltungsrat gewählt. Eine davon hatte bereits ein wichtiges Amt bei der Schweizer Währungshüterin inne.

Es handelt sich dabei um Laura Sadis. Wie die genossenschaftlich organisierte Mobiliar am Mittwoch mitteilte, wurde die Tessinerin an der Delegiertenversammlung neu in den Verwaltungsrat der Genossenschaft gewählt.

Die in Lugano wohnhafte ausgebildete Ökonomin und Steuerexpertin verfügt über beste Beziehungen im Südkanton. Die ehemalige Gemeinderätin von Lugano (1988 bis 1996) vertrat von 2003 bis 2007 den Kanton Tessin im Nationalrat. Von 2007 bis 2015 leitete Sadis als Regierungsrätin das Finanz- und Volkswirtschaftsdepartement des Kantons.

Männer in der Mehrheit

Ebenso hat die 55-Jährige einen guten Draht zur Schweizerischen Nationalbank (SNB) – bis im März 2015 war sie als Bankrätin der Währungshüterin tätig gewesen.

Enbenso neu in die Mobiliar-Aufsicht gewählt wurde Carole Hubscher (Bild unten). Die 49-jährige Genferin war unter anderem beim Schreibwaren-Hersteller Caran d’Ache und dem Uhrenbauer Swatch in leitender Funktion tätig gewesen. Bei Caran d’Ache amtet sie weiterhin als VR-Präsidentin.

carole hubscher 500

Wie es weiter hiess, tritt Leana Isler aufgrund der Amtszeitbeschränkung nach 15 Jahren als Verwaltungsrätin zurück. Der Verwaltungsrat der Genossenschaft besteht damit aktuell aus 27 Mitgliedern, sieben Frauen und 20 Männern.

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Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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