Razzia bei EFG in Luxemburg
Die Räumlichkeiten der EFG Bank Luxemburg wurden am vergangenen Dienstag durchsucht. Bei den Ermittlungen der Justizbehörden des Grossherzogtums gehe es um eine Voruntersuchung, die im Jahr 2025 wegen angeblicher Geldwäsche und Verstössen gegen Verpflichtungen im Kampf gegen die Terrorismusfinanzierung eingeleitet wurde, wie das Nachrichtenportal «Paperjam.lu» berichtet.
Laut dem Artikel wird gegen die Tochter der Schweizer Bank wegen mangelnder Wachsamkeit gegenüber Kunden, Mängel in der internen Organisation und Verstösse gegen die Verpflichtungen bei der Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ermittelt. Ein Sprecher bestätigte dies auch gegenüber der Zeitung «L'essentiel».
Die Durchsuchung sei von 24 Polizeibeamten der Abteilung Geldwäschebekämpfung und der Sektion «neue Technologien» durchgeführt worden sowie zwei Mitgliedern der Staatsanwaltschaft Luxemburg, heisst es weiter. Die Behörden hätten im Rahmen der laufenden Ermittlungen Durchsuchungs- und Beschlagnahmemassnahmen durchgeführt.
Die Ermittlungen laufen noch und es gilt die Unschuldsvermutung.
Die luxemburgische Tochtergesellschaft der Schweizer Gruppe EFG International ist vor allem im Bereich Vermögensverwaltung und Dienstleistungen für vermögende und institutionelle Kunden tätig. Als Bankinstitut am Finanzplatz Luxemburg führt sie auch grenzüberschreitende Aktivitäten innerhalb der Europäischen Union aus.
EFG bestätigte auf Anfrage von finews die Durchsuchung der Büros in Luxemburg am 24. Februar 2026 durch lokale Behörden. «Wir arbeiten bei dieser Voruntersuchung uneingeschränkt mit den Behörden zusammen. EFG verpflichtet sich, ein robustes und wirksames Risiko- und Compliance-Rahmenwerk aufrechtzuerhalten und alle geltenden Gesetze und Vorschriften vollständig einzuhalten», heisst es weiter.














