Aktionariat der Regiobank Männedorf stimmt für Fusion

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Regiobank Männedorf (RBM) haben an der Generalversammlung vom Donnerstag der Fusion mit der Acrevis Bank mit grosser Mehrheit zugestimmt, heisst es in einer Mitteilung. Der Zusammenschluss stehe nun noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Acrevis-Generalversammlung vom (heutigen) 27. März 2026 sowie der Genehmigung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma.

Der RBM-Verwaltungsrat ist überzeugt, dass der Zusammenschluss mit Acrevis für Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende sowie Aktionärinnen und Aktionäre eine langfristige Perspektive eröffnet, heisst es weiter.

Die Aktionärinnen und Aktionäre der RBM erhalten im Zuge der Fusion für jede RBM-Aktie 17 Aktien der Acrevis Bank sowie eine Barabfindung von 200 Franken.

Mit dem Zusammenschluss würden die Kundinnen und Kunden der Regiobank Männedorf künftig von der Infrastruktur, den Kompetenzen und dem erweiterten Angebot einer grösseren Regionalbank profitieren. Die persönliche Betreuung und die regionale Verankerung am Standort Männedorf bleibe erhalten.

Transaktionsvolumen 25,8 Millionen Franken

Die Banken hatten die Fusionspläne im Februar bekannt gegeben. Dabei soll die RBM in Acrevis integriert werden und neu als «Acrevis Bank Männedorf» firmieren. Das Transaktionsvolumen betrage 25,8 Millionen Franken.

RBM ist die kleinste Bank der Region Zürichsee. Sie beschäftigt 11 Mitarbeitende und verfügt über eine Bilanzsumme von 439,7 Millionen Franken. Die Kundengelder belaufen sich auf 296,7 Millionen Franken und die Kundenausleihungen auf 351,3 Millionen (per Mitte 2025).

Die Bilanzsumme von Acrevis belief sich per Ende 2025 auf rund 5,2 Milliarden Franken.