Swiss Blockchain Federation wächst weiter
Zum Jahresende zählt der als Public-Private-Partnership organisierte Verband Swiss Blockchain Federation laut Mitteilung insgesamt 96 Mitglieder, darunter acht Kooperationspartner und sieben Passivmitglieder aus Politik. Dazu gehören beispielsweise die Kantone Tessin, Zug, Neuenburg, Zürich, Bern und Genf. Besonders erfreulich sei das zunehmende Engagement etablierter und traditioneller Unternehmen, die sich aktiv in die Weiterentwicklung des Blockchain-Ökosystems einbringen.
Die elf bisherigen Vorstandsmitglieder wurden erneut gewählt. Es sind dies Franz Bergmüller, Lorenz Furrer, Florence Nater, Matthias Rey, Stefano Rizzi, Mathias Ruch, Philipp Stauffer, Fabian Streiff, Heinz Tännler, Silvia Thalmann-Gut und Rolf H. Weber. Auf die Generalversammlung zurückgetreten sind Guido Bühler, René Hüsler undPatrizia Pesenti.
Regulierung im Fokus
Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 engagiert sich die SBF laut eigenen Angaben für optimale Rahmenbedingungen im Blockchain-Bereich. Im vergangenen Jahr habe man die Rolle als Brückenbauerin zwischen Industrie, Politik und Behörden weiter gestärkt. Im Fokus standen insbesondere diese regulatorische Themen:
- Basler Krypto-Standard: Die SBF analysierte die Vorgaben des Basler Ausschusses kritisch und setzte sich gegen unverhältnismässige Eigenmittelanforderungen ein.
- Stablecoins: Die SBF nahm eine klare Position gegen die FINMA-Aufsichtsmitteilung ein, initiierte einen intensiven Dialog mit Behörden und Politik und sorgte mit rechtlichen Analysen und Medienarbeit für breite Aufmerksamkeit.
- Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG): Im Rahmen der Revision brachte die SBF substanzielle Stellungnahmen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes zu stärken.
- Finanzinstitutsgesetz (FINIG): Die SBF unterstützte die Revision und formulierte konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich Stablecoins.
«Entscheidende Weichenstellungen»
Die kommenden Jahre werden für den Blockchain-Standort Schweiz richtungsweisend, schreibt der Verband weiter. Mit der laufenden FINIG- und FinfraG-Revision stehen zentrale regulatorische Geschäfte im Fokus. Die SBF werde den politischen Prozess eng begleiten und den Dialog mit Politik, Verwaltung und Industrie weiter intensivieren.
Parallel dazu treibe die SBF die Umsetzung ihres 12-Punkte-Programms voran. Ziel bleibe es, die Standortattraktivität gezielt zu stärken, regulatorische Klarheit zu schaffen und ein innovationsfreundliches Umfeld zu fördern.














