Rainer-Marc Frey verlässt UBS-Verwaltungsrat

Rainer-Marc Frey tritt nicht mehr als Verwaltungsrat der UBS an. Grund für seinen Rücktritt ist sein zusätzliches berufliches Engagement, das offenbar stark zugenommen hat.

Rainer-Marc Frey wurde im Oktober 2008 in den Verwaltungsrat von UBS gewählt. Er war Mitglied des Risk Committee und des Human Resources and Compensation Committee.

Der Verwaltungsrat bedauert seinen Entscheid und dankt ihm für die wertvolle Zusammenarbeit, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Der Sitz von Rainer-Marc Frey soll vorläufig nicht ersetzt werden. 

Mehr Mitsprache für die Aktionäre

Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung ausserdem beantragen, dass die Aktionäre die an die neue Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften angepassten Statuten genehmigen. Die vom Bundesrat erlassene Verordnung zur Umsetzung der Minder-Initiative trat am 1. Januar 2014 in Kraft, wobei bestimmte Übergangsbestimmungen gelten.

Die UBS schlägt den Aktionären vor, jeweils über die Fixsaläre der Konzernleitung für das Folgejahr und über die Vergütung des Verwaltungsrates für die Zeitperiode bis zur nächsten Generalversammlung zu befinden. Über die variable Vergütung der Konzernleitung sollen die Aktionäre hingegen jeweils auf der Basis der Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres abstimmen können, wie es weiter heisst.

Bindende Abstimmungen

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber sagte dazu: «Mit unserem Vorgehen wollen wir sicherstellen, dass Aktionäre ihre Entscheide auf der Grundlage gesicherter Informationen und des effektiv erzielten Ergebnisses treffen können.»

In Übereinstimmung mit der Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften wird neu jedes Mitglied des Human Resources and Compensation Committee jährlich einzeln von der Generalversammlung gewählt. Die bindenden Abstimmungen zu den Vergütungen von Verwaltungsrat und Konzernleitung werden erstmals an der Generalversammlung 2015 durchgeführt.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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