Sind Schweizer Bankenchefs sexy?

Auf dem Markt für Sex-Appeal sind Vertreter aus der Finanzbranche in einem entsprechenden Rating dünn gesät. Doch einige Banker erzielen für ihr erotisches Kapital höhere Zinsen als andere.

Businessman © Shutterstock

Je schöner, desto erfolgreicher? Vielleicht. Klar ist: Attraktivität, Schönheit und Sex-Appeal spielen in einer dem Körperkult huldigenden Zeit eine wichtige Rolle.

Das US-Branchenportal «Business Insider» machte sich auf die Suche nach den heissesten CEOs auf der ganzen Welt und kürte die 50 «Sexiest CEOs Alive».

Und wie war das Abschneiden der Bankerzunft? Das Ergebnis für Vertreter aus der Finanzbranche fiel ernüchternd aus. Denn im Ranking tauchen unter den ausgewählten Personen kaum globale Grossbanken-Chefs auf. Also weder ein Anshu Jain und noch ein Sergio Ermotti.

Zwei Banker mit Charme und Macht

jamie dimon 501

Von den 50 im Ranking gelisteten Chefs schneiden gerade mal zwei CEOs aus der Finanzbranche gut ab. Jamie Dimon (Bild oben) von J.P. Morgan landete auf Platz 46. Der 58-Jährige wurde schon mehrmals für sein erotisches Kapital ausgezeichnet. Das britische «Glamourmagazine» wählte den Banker in seiner Oktober-Ausgabe bereits zum zweiten Mal in Folge als «The Sexiest Business man Alive».

Auf Rang 34 taucht Frédéric Oudéa (Bild unten), der Chef der französischen Grossbank Société Générale, auf. Xenia Tchoumitcheva, Schweizer Model mit ukrainischen Wurzeln, bezeichnete den 51-Jährigen bereits früher schon als den Banker mit dem grössten Sex-Appeal. Seine Bewegungen und sein Ausdruck zeugten vom Selbstvertrauen eines verführerischen Machtmenschen, schrieb die Tessinerin mit Finanzbranche-Erfahrung über den blauäugig und zumeist sonnengebräunten französischen Manager mit feinen Gesichtszügen.

Frederic Oueda 501

Auch die Firma muss sexy und angesagt sein

Es erstaunt, dass unter den ausgewählten Personen weder Sergio Ermotti (Bild unten) noch Brady Dougan (Bild nach Sergio Ermotti) vertreten sind. Denn vor einem Jahr erreichte der smarte UBS-Chef bei einem ähnlichen Ranking von «Business Insider» noch den 11. Platz, Dougan kam auf Platz 31.

Sergio Ermotti 500

Wenn schon die Banker fehlen, wer ist dann auf der Liste? Prominent vertreten sind vor allem irgendwelche junge Vertreter irgendwelcher mehr oder weniger bekannten Unternehmen mit mindestens 100 Angestellten – darunter Chefs von vielen Start-up-Unternehmen und natürlich viele Frauen.

Brady Dougan 500

Doch nicht nur Hübschheit und Charme waren Bedingungen, um es in die Liste der heissesten CEOs zu schaffen, sondern auch wie sexy und angesagt das Unternehmen insgesamt erscheint. Vielleicht ist das mitunter ein Grund für das schlechte Abschneiden der Schweizer Finanzbrance.

Schön sein bedeutet nicht unbedingt erfolgreich

Sieger wurde übrigens der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk (unterstes Bild). Der 43-jährige wurde bekannt durch seine Erfolge als Internet-Unternehmer und-Investoren beim Bezahldienst Paypal, dem Solarstromunternehmen SolarCity, dem Elektroautoherstellers Tesla Motors und der Firma SpaceX, mit dem er seine Vision einer privat finanzierten Raumfahrtindustrie verwirklicht.

elon-musk 501

Doch letztlich sollte man die Bedeutung erotischen Kapitals in der Wirtschaft nicht zu hoch veranschlagen. Auch Menschen wie Bill Gates haben bewiesen, dass man für Erfolg nicht unbedingt eine Sexbombe sein muss.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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