Vontobel: Deutlicher Gewinnanstieg

Die Bank Vontobel hat 2015 den Gewinn um 34 Prozent auf 180,1 Millionen Franken erhöht. Das Ergebnis sei vor allem aufgrund von Steigerungen im Asset Management und im Bereich Strukturierte Produkte so stark, teilte Vontobel am Donnerstag mit.

Das Asset Management trug mit einem Vorsteuergewinn von 139 Millionen Franken dazu bei, der Produktebereich mit 62 Millionen Franken. Im Wealth Management fiel der Betriebsertrag um 18 Prozent auf 61 Millionen Franken. Es seien mehr Berater eingestellt worden, aber auch die Negativzinsen hätten sich im Ergebnis niedergeschlagen, hiess es.

Steigerung bei den Nettoneugeldern

Die Kundenvermögen stiegen ingesamt um 16,1 Milliarden Franken, organisch um 8 Milliarden Franken. Vontobel hatte 2015 den Fixed-Income-Spezialisten Twentyfour Asset Management sowie die Privatbank Finter übernommen.

Im Wealth Management stiegen die verwalteten Vermögen damit auf 42,5 Milliarden Franken. Gesamthaft erreichten die betreuten Kundenvermögen 147,8 Milliarden Franken, was ein neuer Rekordstand sei.

Vontobel teilte weiter mit, dass die Turbulenzen zu Jahresbeginn bislang gut gemeistert worden seien. Der Verwaltungsrat schlug die Erhöhung der Dividende um 19 Prozent auf 1,85 Franken pro Aktie vor.

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NEWS GANZ KURZ

Credit Suisse

Laut Medienberichten will die Schweizer Grossbank ihren Anteil an einem chinesischen Brokerage-Gemeinschaftsunternehmen ausweiten. Demnach würde die Credit Suisse ihre Beteiligung an der lokalen Firma Credit Suisse Founder Securities von 33 auf 49 Prozent steigern; weder das Institut noch die chinesische Partnerin Founder Securities bestätigten die Spekulationen.

Investis

Die Westschweizer Immobiliengruppe Investis hat für den Börsengang am Donnerstag an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange den Angebotspreis bei 53 Franken pro Aktie festgelegt. Die Gruppe erwartet somit ein Erlös von 148 Millionen Franken.

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

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