Der grösste Internetdeal – mit einem Hauch von Credit Suisse

Frank Quattrone

Am Verkauf des Karriere-Netzwerks Linkedin an Microsoft verdienen Investmentbanken kräftig mit – aber ohne Beteiligung der Schweizer Grossbanken. Das wäre früher anders gewesen.

Der Preis, den Microsoft für das Netzwerk Linkedin bezahlt variiert je nach Quelle und Angabe zwischen 25 Milliarden Dollar und 28,1 Milliarden. Letztere Zahl stammt von dem, der es wissen muss: Frank Quattrone. Der ehemalige Starbanker der Credit Suisse (CS) und heutige Chairman der Investmentbank-Boutique Qatalyst setzte den Tweet ab: Seine von ihm vor bald zehn Jahren gegründete Firma ist der Lead Advisor in der Übernahme, «der grösste Verkauf einer Internetfirma aller Zeiten».

Unter den Beratern sind auch Allen & Co. sowie Morgan Stanley, aber weder UBS noch CS haben sich ein Mandat in dieser Mega-Übernahme ergattern können.

Im Falle der CS mag dies nicht allzu sehr verwundern: In ihrem M&A-Team in San Francisco ist zuletzt kein Stein auf dem anderen geblieben. Mindestens acht Mitglieder des einst so schlagkräftigen Westküsten-Teams haben die CS in den letzten Wochen verlassen, wie auch finews.ch berichtet hat.

Quattrone war einst der unbestrittene Chef dieses Teams gewesen und eine der prominentesten Figuren des «Dot-com-Booms» der 1990-er Jahre. Nach dem Platzen der Blase geriet Quattrone unter Verdacht, eine Untersuchung über unlautere Praktiken mit «heissen» Internetaktien behindert zu haben. Der Banker einigte sich Jahre später mit den Behörden auf einen Vergleich – und gründete kurz darauf Qatalyst.

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Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

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UBS

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