UBS forciert die Personaloffensive in Hongkong

UBS Kowloon

Die UBS intensiviert ihre Wachstumsabsichten mit chinesischen Wealth-Management-Kunden in Hongkong. Dafür hat sie ihre Personalrekrutierung verstärkt.

Die UBS will sich vom grossen Wealth-Management-Markt reicher chinesischer Unternehmer ein grösseres Stück abschneiden. Dafür hat sie Anfang Jahr in Hongkong auf der Halbinsel Kowloon einen neuen Standort bezogen, wie auch finews.ch berichtete.

Sukzessive holt die Schweizer Grossbank nun neue Kundenberater ins Boot, solche mit starken Verbindungen zu reichen chinesischen Unternehmen und Privatpersonen. Erst kürzlich gelang es ihr, drei weitere Private Banker abzuwerben, wie finews.asia berichtete.

Zwei von EFG, einer von der Credit Suisse

Darunter befindet sich Allan Kwan. Er war zuvor über sieben Jahre für die EFG Private Bank als Managing Director tätig. Zum Team von Kwan stiess auch Kathy Leung im Range eines Directors. Auch sie war zuvor für die EFG Bank tätig.

Ergänzt wird das Berater-Team mit Alfred Young (Director). Er war zuvor während drei Jahren für die Credit Suisse tätig.

Weiter Anstellungen folgen

Die Personaloffensive in der asiatischen Finanzmetropole Hongkong ist damit aber offenbar noch längst nicht abgeschlossen. Laut Bericht will die Bank den Berater-Stab auf Ende des laufenden Jahres auf gegen 100 Personen ausbauen.

Dies ist deutlich mehr als ursprünglich geplant. Vor der Eröffnung des Kowloon-Office, welche von der erfahrenen Private Bankerin Adeline Chien geleitet wird, war die Rede von 65 Beratern, wie auch finews.ch damals berichtete.

Verdoppelung des Personals

Neben dem Private Banking vermeldete die UBS auch im Asset Management einen Neuzugang.

Es handelt sich dabei um Hayden Briscoe der mit sofortiger Wirkung zum Leiter Fixed Income für die Region Asien Pazifik ernannt wurde, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtete. Er ist von Hongkong aus tätig und rapportiert an John Dugenske, globaler Leiter Fixed Income.

Zuvor war Briscoe während 24 Jahren für Alliance Bernstein tätig.

Die jüngsten Personalien in Fernost unterstreichen die ambitionierte Wachstumsstrategie der Schweizer Grossbank für die Region. So will sie in den kommenden fünf Jahren den Personalbestand in China von auf rund 1'200 Angestellte verdoppeln.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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