Lienhardt & Partner klopft neue Sprüche

Bei der Zürcher Privatbank haben die NZZ-Leser das letzte Wort. Sie dürfen aus 18 Inseraten mit pointierten Aussagen ihren Favoriten auswählen.

Seit dem Frühjahr 2009 wirbt Lienhardt & Partner regelmässig mit ganzseitigen schwarzweissen Textinseraten. Nun hat taucht sie auf einer Doppelseite in der NZZ wieder mit einer Palette neuer Schlagzeilen auf.

Die Sujets mit den meisten Stimmen erscheinen in der Kampagne von Ruf Lanz wiederum in der gleichen Zeitung ganzseitig.

  • Sujet 1

Unsere Abzocker-Initiative läuft schon sein 1868: Wir haben noch nie unverschämte Löhne und Boni bezahlt.

  • Sujet 2

1999: Gewinn. 2000: Gewinn. 2001: Gewinn. 2002: Gewinn. 2003: Gewinn. 2004: Gewinn. 2005 Gewinn. 2006:Gewinn. 2007: Gewinn. 2008 Gewinn. 2009: Gewinn. Kein Wunder, interessiert sich kein Journalist für uns.

  • Sujet 3

Too small to fail.

  • Sujet 4

Wir brauchen keine staatliche Quote, um die Löhne zu regeln. Das macht bei uns der Anstand.

  • Sujet 5

Auch unsere Bank wurde schon einmal ausgeraubt. Aber bei kamen die Kriminellen von aussen.

  • Sujet 6

Wir unterscheiden uns von herkömmlichen Bankern: Wir haben auf dem Golfplatz ein hohes Handicap, dafür in der Bank ein tiefes.

  • Sujet 7

Weil unsere Bank in den letzten 142 Jahren nie in den Schlagzeilen war, müssen wir sie eben selber schreiben.

  • Sujet 8

Unser Logo schmückte noch nie eine Segeljacht oder einen Rennwagen. Auch deshalb ist unser Eigenkapital dreimal höher als vorgeschrieben.

  • Sujet 9

Bei uns hebt keiner ab. Darum braucht auch keiner einen goldenen Fallschirm.

  • Sujet 10

Heute sehen viele Banken alt aus. Wenn Sie eine bevorzugen, die wirklich alt ist: Lienhardt & Partner Privatbank Zürich.

  • Sujet 11

Banken mit Spielbanken zu vergleichen, ist beleidigend. Aber heute ist manchmal unklar für wen.

  • Sujet 12

Wenn bei uns jemand eine CD klaut, kann höchstens klassische Musik drauf sein.

  • Sujet 13

Rendite sollte nur an einem Ort vor Sicherheit stehen: im Duden.

  • Sujet 14

Wir halten uns nicht ans Gesetz: Unsere Eigenkapitaldecke ist dreimal höher als vorgeschrieben.

  • Sujet 15

Unser Erfolg geht auf ein Schneeballsystem zurück: Zufriedene Kunden empfehlen uns weiter.

  • Sujet 16

Frau Widmer-Schlumpf kennt uns nicht. Herr Merz kennt uns nicht. Frau Leuthard kennt uns nicht. Gibt es ein schöneres Kompliment für eine Bank?

  • Sujet 17

Wer mit der Bank Lienhardt & Partner ein kleines Vermögen gemacht hat, hatte vorher kein grosses.

  • Sujet 18
Alle reden von Steueroptimierung: Wir verhelfen unseren Kunden lieber zu höheren Vermögenssteuern.

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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