Top-Credit-Suisse-Banker wechselt zu BlackRock

Seine Karriere startete er bei der UBS, dann war er lange bei der Credit Suisse. Nun wird er bei BlackRock Leiter des institutionellen Geschäfts.

Martin_Gut_2Martin Gut (Bild) ist seit Anfang 2011 Leiter des institutionellen Geschäfts von BlackRock in der Schweiz. In dieser Funktion rapportiert er an Leen Meijaard, der für das institutionelle Geschäft in Kontinentaleuropa verantwortlich ist.

Martin Gut wird eng mit Heinz Rothacher, dem Länderchef Schweiz bei BlackRock, sowie mit Christian Gast, Leiter iShares Schweiz, zusammenarbeiten.

Mehr als 25 Jahre Erfahrung

Martin Gut verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im internationalen Anlagegeschäft. Bis vor kurzem war er Managing Director bei der Credit Suisse, wo er von 2007 bis 2010 für die Beziehungen zu grossen institutionellen Kunden in der Schweiz verantwortlich war.

Zuvor leitete er während zehn Jahren das Bond-Trading-Geschäft der Credit Suisse. Seine Berufskarriere startete Gut bei der UBS, wo er für diverse Bereiche im Fixed-Income-Geschäft verantwortlich war, unter anderem für vier Jahre im Trading, Sales und Treasury bei der UBS (Luxemburg) S.A.

Marktanteile gewinnen

Leen Meijaard sagt: « Wir wollen unsere Marktposition im institutionellen Geschäft weiter ausbauen.»

Und Heinz Rothacher ergänzt: «Wir werden mit weiteren Investitionen in den Schweizer Markt unsere Präsenz bei Pensionskassen, Versicherungen und Family Offices verstärken. Mit dem Ausbau des Schweizer Teams für die Betreuung von institutionellen Kunden wollen wir mit einer ausgeprägten Kundennähe zusätzliche Marktanteile gewinnen.»

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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