Finanzplatz Zürich erhält neue Akteure

Die Clientis Zürcher Regionalbank expandiert. Sie eröffnet heute Montag am Zürcher Stadelhofenplatz ihre erste, 500 Quadratmeter grosse Stadtfiliale.

Team_Zrich

Das Team in Zürich (v.l.): Rolf Häusler, Individualkundenberater; Emilia Parpan und Tamara Weber, Privatkundenberaterinnen; René Rettenhaber, Leiter Filiale; Mara Jurkic, Leiterin Privatkundenberatung und Nadja Lüthi, Privatkundenberaterin.

Der Schritt in die Stadt Zürich ist Teil der Wachstumsstrategie der Bank. Sie erweitert damit ihr bestehendes Marktgebiet um einen attraktiven, aber auch hart umkämpften Standort, wie sie am Montag in einem Communiqué weiter mitteilte.

Als grösste Regionalbank im Kanton Zürich bietet die Bank Dienstleistungen in den Bereichen Hypotheken, Anlegen, Private Banking und Firmenkunden.

Hoher Marktanteil

«In der Stadt Zürich gibt es bis heute keine echte Regionalbank. Dabei sind gerade in Zürich die soliden Unternehmenswerte der Clientis Zürcher Regionalbank gefragt und das Potenzial für die Dienstleistungen ist hoch», sagt Rolf Zaugg, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Vergleiche zeigten auch, dass, wenn alle Banken in einer Region vertreten seien, die Regionalbanken einen Marktanteil von 20 bis 25 Prozent erreichen könnten, so Zaugg weiter.

Bereits erste Erfolge

«Erste Kundengespräche bestätigen die grosse Nachfrage», sagt Rolf Zaugg weiter, «gerade bei Privatkunden und KMU haben wir bereits erste Erfolge erzielt». Zudem soll sich die Dachmarke Clientis auch in Zürich etablieren.

Die Clientis Zürcher Regionalbank ist gemäss eigenen Angaben die grösste Regionalbank im Kanton Zürich und hat ihre Wurzeln im Zürcher Oberland. Seit mehr als 180 Jahren arbeitet die Bank erfolgreich: sie erwirtschaftet stabile Gewinne und wächst in ihrem Kerngeschäft kontinuierlich über dem Marktdurchschnitt.

Mehr als 1'000 Mitglieder

Die Gewinne fliessen hauptsächlich in die eigenen Mittel, ein Teil wird jährlich gemeinnützigen Institutionen in der Region gutgeschrieben.

Der Erfolg lässt sich auch in Zahlen belegen: Im Zürcher Oberland ist jeder vierte Einwohner Kunde der Bank, die Genossenschaft zählt über tausend Mitglieder.

Service rund um die Uhr

Die Filiale Zürich an der Goethestrasse 18 ist von Montag bis Donnerstag ab 9.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr geöffnet, am Freitag bis 17.00 Uhr. Eine Automatenzone steht für Ein- und Auszahlungen jederzeit zur Verfügung.

Beratungen sind auf Wunsch des Kunden auch bis 20.00 Uhr möglich, entweder in der Filiale oder beim Kunden zu Hause.

Erffnung_Clientis

Rolf Zaugg (links), Vorsitzender der Geschäftsleitung und René Rettenhaber (rechts), Leiter Filiale Zürich, eröffnen die Filiale am Stadelhofer-Platz.

Einführungsangebot aus Aluminium

Für den Aufbau eines neuen Kundenstammes in der Filiale Zürich hat die Clientis Zürcher Regionalbank ein Bonus-Paket «Zürichplus» kreiert.

Das Bonus-Paket kann für 20 Franken exklusiv in der neuen Filiale in Form einer Alu-Box physisch erworben werden. Es hat einen Wert von über 760 Franken und beinhaltet sieben Produkte und Dienstleistungen.

«Das Paket soll uns dabei unterstützen, den Bekanntheitsgrad der Clientis Zürcher Regionalbank in Zürich zu steigern und die Kunden dazu zu bringen, sich persönlich von unseren Dienstleistungen und Produkten zu überzeugen», erklärt René Rettenhaber, Leiter Filiale Zürich.

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NEWS GANZ KURZ

Credit Suisse

Die Schweizer Grossbank legt einen weiteren Rechtsstreit aus der Zeit der Finanzkrise bei. Die Credit Suisse (CS) einigte sich einem Bericht der Agentur «Bloomberg» zufolge mit dem US-Anleihenversicherer Assured Guaranty über toxisch gewordene Subprime-Papiere. Assured Guaranty hatte die CS 2011 verklagt, falsche Angaben zur Qualität von Papieren im Wert von damals 1,8 Milliarden Dollar geamcht zu haben. Der Inhalt der Übereinkunft bleibt geheim.

Feri Awards 2015

Bei der diesjährigen Verleihung der Feri EuroRating Awards hat Swiss & Global Asset Management die Auszeichnung für den besten Asset Manager in der Kategorie Renten Emerging Markets erhalten. Vontobel Asset Management erhielt den Award für die Kategorie Rohstoffe.

HSBC Private Bank

Die Schweizer Tochter der britischen Grossbank HSBC muss insgesamt 12,5 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht zahlen, weil sie ihren amerikanischen Kunden Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet hatte. Die eigentliche Busse beläuft sich auf 2,6 Millionen Dollar. Dazu kommen 5,7 Millionen Dollar an Rückerstattungen sowie 4,2 Millionen Dollar an Zinsen.

Carna Grischa

Das wegen falsch deklariertem Fleisch in die Schlagzeilen geratene Bündner Unternehmen Carna Grischa entschuldigt sich öffentlich für die «Unregelmässigkeit» und hat gemäss eigenen Angaben Massnahmen zur Qualitätssicherung getroffen. Unter anderem war auch die UBS-Kantine in Zürich-Opfikon mit entsprechenden Fleischprodukten beliefert worden.

Best Practice in Finance

Die erste Ausgabe des eMagazins «Best Practice in Finance». Themenschwerpunkt ist die Finanzmarktregulierung. Herausgeber der neuen Publikation ist der Konferenzveranstalter Academy for Best Execution.

UBS und Credit Suisse

Trotz Milliardenbussen und schwierigem Umfeld: Die Rating-Agentur Fitch bestätigt für beide Schweizer Grossbanken die Bonitätsnote A mit stabilem Ausblick. Fitch bescheinigt auch dem gesamten Bankensektor ein solides Geschäft.

UBS

Der Aktienumtausch ist für die Grossbank erfolgreich verlaufen; 90,4 Prozent der «alten» Aktien wurden angedient, wie die Bank mitteilt. Genug, damit die UBS die restlichen Prozente im so genannten Squeeze Out hinausdrängen kann. Eine Nachfrist für das Umtauschangebot läuft noch bis zum 10. Dezember.

Credit Suisse

Der Oakmark Fund, ein von Harris Associates in Chicago geführter Value Fund, hat seinen Anteil an der Schweizer Grossbank von 5,17 Prozent auf neu 4,21 Prozent gesenkt.

Axa Winterthur

Die AXA Winterthur widmet die Jubiläumsausgabe ihres KMU-Kundenmagazins «Meine Firma» ausschliesslich den Kunden. In 75 Firmenporträts berichten Patrons über ihre Ambitionen und Wünsche. Ein aussergewöhnliches Kaleidoskop der Schweizer Wirtschaft.

UBS

Die Grossbank hat für ihr mobiles Kartenterminal SumUp den Master of Swiss Apps Award sowie Gold in der Kategorie «Business». Zudem wurde die UBS Event App in der Kategorie «Enterprise» mit Gold ausgezeichnet. Best of Swiss Apps ist eine Initiative der Best of Swiss Web GmbH, der Simsa (Swiss Internet Industry Association), dem Schweizer Branchenverband der digitalen Wirtschaft und der Netzmedien AG, dem Fachmedien-Verlag für ICT und Business.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds hat im Oktover 2014 rund 841 Milliarden Franken erreicht. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von fast 7 Milliarden Franken oder 0,8 Prozent.

Alternative Bank Schweiz

Die Alternative Bank Schweiz unterstützt bis im Herbst 2015 jeden Monat ein Projekt auf der Crowdfunding Plattform 100-days.net. Sie will damit besonders sozialen und ökologischen Ideen zum Erfolg verhelfen.

Helvetia

Im Nachgang zur Übernahme der Nationale Suisse hat die Helvetia ihren Anteil an der Nationale Suisse auf mehr als 98 Prozent erhöht und wird nun das Verfahren zur Kraftloserklärung der verbliebenen Aktien von Nationale Suisse einleiten.

Firmenraider steigt bei BB Biotech ein

Der berühmt-berüchtigte US-Grossinvestor Paul E. Singer hat sich am Biotech-Unternehmen BB Biotech beteiligt, wie aus einer Pflichtmeldung der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange ersichtlich wurde. Der Amerikaner hatte bereits 2011 versucht, bei der Basler Firma Actelion Einfluss zu nehmen, war dann aber gescheitert. BB Biotech wollte dazu keine Stellung nehmen.

Swiss Life

Der Lebenversicherer ist seinen grössten Aktionär los: Talanx die über eine Tochter in Luxemburg gehaltene Beteiligung von zuletzt 5,03 Prozent an der Swiss Life im Wege einer Block-Transaktion zu einem Preis von 217 Franken je Aktie verkauft. Dabei hat der deutsche Versicherer einen Ertrag von 214 Millionen Euro erzielt. Talanx war seit 2009 Aktionär von Swiss Life.

Vaudoise Versicherungen

Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein hat die im Mai angekündigte Veräusserung der Tochtergesellschaft Valorlife der Vaudoise Versicherungen an die Wealth-Assurance Beteiligungs-AG genehmigt. Der Verkauf wird in den nächsten Tagen abgeschlossen.

Bank of Singapore

Bahren Shaari übernimmt Medienberichten zufolge ab Anfang nächsten Jahres den Chefposten bei der Bank of Singapore, eines der gewichtigsten Finanzinstitute im asiatischen Stadtstaat. Shaari ist dabei der Schweiz ganz nah: Bei UBS Wealth Management leitete er einst das Marketing für Südostasien und Australien.

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