Schweizer Asset-Management-Initiative muss neu lanciert werden

(Bild: Shutterstock)

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Mehrmals hat finews.ch die Asset-Management-Initiative der Schweizerischen Bankiervereinigung und des schweizerischen Anlagefonds-Verbans (heute: Swiss Funds & Asset Management Association, SFAMA) kritisch hinterfragt.

Dabei ging es nicht darum, dieses Projekt in Grund und Boden zu schreiben, sondern realistisch die Erfolgschancen einzuschätzen und vor allem auch nach einer gewissen Zeit erste konkrete Resultate zu erkennen. Doch solche (nennenswerten) Resultate blieben seit der Lancierung Ende 2012 regelrecht aus. 

Neue Schlagkraft erhofft

Vor diesem Hintergrund erstaunt es folglich nicht, dass diverse Interessenverbände nun bestrebt sind, das an sich interessante Vorhaben neu aufzugleisen, wie die «NZZ am Sonntag» (Artikel kostenpflichtig) an vergangenen Wochenende berichtete. «Wir führen derzeit Diskussionen darüber, die Initiative in ein neues Gefäss zu überführen», sagte Daniela Flückiger, Sprecherin der Bankiervereinigung der Zeitung.

Absicht der Gespräche sei es, einen «institutionalisierten, dauerhaften Rahmen mit mehr Schlagkraft zu schaffen für die Weiterentwicklung dieses wichtigen Geschäftsfelds».

Viele Mängel

Wie finews.ch schon früher feststellte, wies die bisherige Initiative zahlreiche Mängel auf, die sich von der Öffentlichkeitsarbeit über die Finanzierung bis hin zu den einzelnen Projekten erstreckte. In den meisten Fällen (Asset-Management-Campus, Asset-Management-Konferenz, Partnerschaften) blieb es bei Absichtserklärungen. 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

VP Bank

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das «A–»-Rating für die VP Bank bestätigt und erhöht den Ausblick von «Negative» auf «Stable». Damit würden die operativen Fortschritte der VP Bank und die Bewirtschaftung der Risiken sowie die starke Kapitalausstattung und die erfolgreiche Integration der Centrum Bank berücksichtigt, hiess es.

Clientis Bank im Thal

Die Regionalbank hat den Halbjahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 30 Prozent auf 385'000 Franken gesteigert. Dazu beigetragen hat das gute Zinsengeschäft mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Crealogix

Das Bankenberatungszentrum St. Gallen und Crealogix haben eine Partnerschaft für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich beschlossen: Mit der Lösung «I know! Banking» bieten die beiden Unternehmen eine Cloud-Lösung mit digitalen Lerninhalten zu den wichtigsten Themen im Banking an.

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

Schwyzer Kantonalbank

Im ersten Halbjahr sank der Gewinn des Innerschweizer Finanzinstituts um 3,4 Prozent auf knapp 33 Millionen Franken. Unter anderem belasteten höhere Wert-Berichtigungen auf Beteiligungen das erste Halbjahr. Dank einer substanziellen Volumenzunahme kam das Zinsengeschäft mit einem Brutto-Erfolg von gut 91 Millionen Franken in etwas auf Vorjahres-Niveau zu liegen. Für das 2016 rechnet die Bank mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahr.

Bank Coop

Die Bank Coop hat im ersten Halbjahr 2016 einen leichten Gewinnrückgang auf 22,7 Millionen Franken erlitten. Die Bank erklärt dies mit höheren Investitionen für verschiedene digitale Projekte, Umbauten sowie einer höheren Zuweisung an die Reserven für Bankrisiken. Im Zinsengeschäft konnte Bank Coop leicht zulegen, warnt jedoch vor dem anhaltenden Margendruck.

Fonds

Die «Brexit»-Turbulenzen haben auch bei den in der Schweiz gehandelten Fonds Spuren hinterlassen. Laut dem Schweizerischen Fondsverband Sfama verminderten sich die verwalteten Vermögen um 17 Milliarden Franken. Die Netto-Mittelabflüsse betrugen knapp 2,3 Milliarden Franken.

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